Amerang – Mit Werbeanlagen nimmt es der Ameranger Rat genau. Schon häufiger sprachen sich die Mitglieder gegen einen Werbeschilderwald an ihren Ortsstraßen aus. Beim Hinweis auf Museen soll es eine Ausnahme geben. Der Betreiber des „EFA – Mobile Zeiten“ möchte auf dem betriebseigenen Grundstück möglichst kurzfristig eine Werbeanlage errichten, um die Ausstellung dauerhaft zu bewerben. Der geplante Standort wurde nach Angabe des Antragstellers mit der zuständigen Kreisstraßenverwaltung abgestimmt. Das Vorhaben liegt im bauplanungsrechtlichen Außenbereich. Es grenzt nördlich an das gewerblich genutzte Betriebsgrundstück Wasserburger Straße 44 an. Die vorläufigen Bauvorlagen sehen eine aus zwei unmittelbar nebeneinander montierten Pylonen bestehende Werbeanlage in einem Abstand von etwa zehn Metern zur Fahrbahn der Wasserburger Straße (RO 36) bzw. vier Meter zur Grenze des Betriebsgrundstücks vor. Die Anlage ist aus nördlicher Richtung für den Verkehrsteilnehmer mit einer Gesamtbreite von 2,50 Metern und einer Gesamthöhe von 3,50 Metern wahrzunehmen. Es soll ohne aktive Beleuchtung, sondern mit teilflächiger Reflexfolie ausgestattet werden. Bürgermeister Gust Voit betonte, dass das Vorhaben nicht mit der Bewerbung von Veranstaltungen gleichzusetzen sei. Ebenso wie das Bauernhausmuseum und das Schlossmuseum brauche es eine dauerhafte Bewerbung. ca