Nachruf

von Redaktion

Griesstätt – Im Alter vorn 65 Jahren ist Walburga Fink aus Holzhausen (Gemeinde Griesstätt) gestorben. Beim Seelengottesdienst in der Pfarrkirche schaute Pfarrvikar Herbert Weingärtner in Dankbarkeit auf das Leben der Verstorbenen zurück.

Geboren wurde Walburga Fink auf dem elterlichen „Eißner“-Hof in Holzhausen, wo sie mit ihrem Bruder aufwuchs. Nach dem Volksschulbesuch in Griesstätt musste sie auf dem elterlichen Anwesen mitarbeiten und besuchte die landwirtschaftliche Berufsschule in Wasserburg.

Aus der Ehe, die standesamtliche Hochzeit war in Rott, die kirchliche in der Griesstätter Pfarrkirche, mit Josef Fink ging Sohn Christian hervor.

Bekannt und beliebt war die Verstorbene durch ihre Tätigkeiten in verschieden Gaststätten wie in Attel, Eggstätt und in Wasserburg. Die Arbeit dort bereitete ihr Freude. Bereits vor etwa zehn Jahren erkrankte Walburga Fink an Krebs, weshalb sie auch im Jahre 2012 ihre Beschäftigung aufgeben musste. Solange es ihre Gesundheit erlaubte, kümmerte sie sich um ihren geliebten Blumen- und Gemüsegarten und unternahm auch verschiedene Reisen.

Wichtig, so Pfarrvikar Weingärtner, sei ihr immer auch das Rosenkranzgebet in der Kapelle in Holzhausen neben ihrem Elternhaus gewesen.

In den letzten Monaten, die geprägt waren von Krankenhausaufenthalten, verschlechterte sich der Gesundheitszustand von Walburga Fink. In den Universitätskliniken in Würzburg, wo sie zuletzt Hilfe suchte, starb sie im Beisein ihres Sohnes.

Tröstende Worte für die Angehörigen sprach Herbert Weingärtner beim Seelengottesdienst, der vom Kirchenchor unter Leitung von Georg Opielka musikalisch und gesanglich gestaltet wurde. Die letzte Ehre erwies der Verstorbenen auch die Fahnenabordnung des Frauenbundes, bei dem sie viele Jahre Mitglied war. ala

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