Gars – Das Franziskushaus Au beantragte einen finanziellen Zuschuss für den Familienstützpunkt Gars für das Jahr 2020 in Höhe von 10000 Euro. Der Antrag wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates behandelt.
Bürgermeister Norbert Strahllechner (Freie Wähler) lobte die bisherige Zusammenarbeit mit dieser Einrichtung und betonte, dass neben Gars nur noch Mühldorf und Waldkraiburg Familienstützpunkte unterhielten. Nur so könne eine Familienfreundlichkeit des Landkreises verwirklicht werden.
Gegen eine allzu selbstverständliche Gewährung eines Zuschusses machten die Gemeinderäte Anton Lentner (FW Lengmoos) und Anton Gruber (FW Mittergars) geltend, dass man zuerst die Angebote des Stützpunkts genauer prüfen müsse. Auch dürfe der Finanzbedarf nicht weiterhin wachsen. Hildegard Brader (FW Gars) betonte dagegen den hohen sozialen Wert der Einrichtung. Das Beratungsangebot werde gut angenommen, auch von den Nachbargemeinden. Im Übrigen zeuge es von intakten Familien, wenn der Bedarf nicht übergroß sei.
Rupert Mangstl (FW Gars) betonte das hervorragende Vortragsangebot für Eltern. Michael Inninger (CSU) sprach sich dafür aus, das Garser Profil als Gemeinde mit Kindergarten, Schulen und Familienstützpunkt noch bekannter zu machen und damit die Förderung zu rechtfertigen.
Bürgermeister Strahllechner wies auf den Wert der Einrichtung für Alleinerziehende hin und auf seine zu Ende gehende Amtszeit anspielend bekräftigte er den Wunsch, die Arbeit des Stützpunkts weiter zu fördern und den beantragten Betrag zu gewähren.
Schließlich wurde der betreffende Antrag mit dem Zusatz, dass für 2021 ein erneuter Antrag zu stellen sei, bei drei Gegenstimmen bewilligt. mün