Wasserburg – „Nein“, lautet die Antwort des Bauausschusses. Eine Spielhalle wird es in der Molkerei-Bauer-Straße 14 in der Tegernau auch weiterhin nicht geben. Bereits in der Mai-Sitzung hat das Gremium sein Einvernehmen zum Umbau und zur Nutzungsänderung von Büro- und Sozialräumen in eine „kerntypische Vergnügungsstätte“ im Untergeschoss von Netto und Roßmann versagt.
Der Antragsteller versuchte nun erneut sein Glück und reichte einen Antrag ein, mit dem die Genehmigung zur Nutzungsänderung in eine „mischgebietstypische Spielhalle“ mit acht Spielgeräten auf einer Fläche von 99,74 Quadratmetern sowie zwei Gaststätten (31,30 und 27,36 Quadratmeter) verfolgt wird. Die Spielhalle soll über beide Gaststätten durch Verbindungstüren betretbar sein. In den Gaststätten sollen jeweils zwei weitere Spielautomaten Platz finden – was erlaubt wäre.
Insgesamt allerdings hat das Vorhaben eine Nutzungseinheit von 158,40 Quadratmetern – und damit fällt es wieder in die Kategorie „kerntypische Vergnügungsstätte“, die in diesem Bereich bauplanungsrechtlich nicht zulässig ist. Das Gremium lehnte den Antrag ab.kla