Zum Artikel „Kontroverse im Wasserburger Bauausschuss – wird die Dachlandschaft zum Schweizer Käse? (Lokalteil):
Wie im Artikel dargestellt wird, sind zwei Stadträte gegen mehrere Dacheinschnitte und eine geringe Dacherhöhung, in dem Objekt in der Ledererzeile 14. Die Gestaltungssatzung der Stadt Wasserburg wurde zwar erst vor einigen Jahren erneuert, doch sind in diesem Punkt dringend weitere Erleichterungen für Bauwillige notwendig. Die Wasserburger Dachlandschaft würde durch begrünte Dachgärten oder Terrassen wesentlich aufgewertet. Jetzt ist der Ausblick durch verrostete Blechdächer und ungenutzte Grabendächer oder Flachdächer bestimmt. Durch ständige Nachverdichtung und Baumaßnahmen in der Altstadt sind dringend weitere Grün- oder Blühflächen notwendig, die von den Bewohnern direkt genutzt werden können. Ich hoffe, dass Wasserburg in zehn Jahren wegen der blühenden Dächer bekannt ist, und sich der Anblick zu mehr Grün wandelt. Die nächste Stadtratswahl wäre die Gelegenheit, die Weichen dazu neu zu stellen.
Anton Häuslmann
Wasserburg