nachruf

von Redaktion

Wasserburg – Im Alter von 92 Jahren ist Kreszenz Friedl gestorben. Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl verabschiedete ihn mit einem Requiem in der Jakobskirche.

Kreszenz Friedl kam als siebtes von insgesamt zwölf Kindern der Eheleute Leitner in Schatzöd bei Mittergars zur Welt. Drei ihrer Brüder blieben im Krieg, vier der Geschwister starben bereits im Kindesalter. Auch den Vater verlor sie schon in jungen Jahren. Nach dem Schulabschluss besuchte Kreszenz Friedl eine Hauswirtschaftsschule in Ramsau, anschließend arbeitete sie auf einem Bauernhof in Gumpertsham. Hier lernte sie ihren späteren Mann Franz kennen, dem sie 1954 das „Jawort“ gab. Drei Kinder wurden in die Ehe geboren. Das Leben von Kreszenz Friedl drehte sich nun um ihre Familie, Haus und Garten. Sie freute sich besonders, wenn sich am Sonntagnachmittag ihre Lieben bei ihr zu Kaffee und selbst gebackenem Kuchen trafen. Ihr Ehemann starb 2014, so entschloss sie sich zwei Jahre später, gesundheitsbedingt ins Altenheim „Auf der Burg“ umzuziehen. Dort nutzte sie die Zeit zum Lesen und Sockenstricken. Außerdem freute sie sich über die zahlreichen Besuche ihrer Angehörigen und Freunde, aber besonders die der Enkelkinder. Die Geburt der Urenkelin 2017 machte Kreszenz Friedl zur stolzen Urgroßmutter. Nun ging sie in geistiger Klarheit und ruhig aus dem Leben. Ihre letzte Ruhestätte fand sie im Altstadtfriedhof.mep

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