„Alte Hasen“ und neue Gesichter

von Redaktion

Aufstellungsversammlung der Politischen Alternative Obing (PAO) für Kommunalwahl

Obing –Mit zwei bereits im Gemeinderat Obing tätigen Mitgliedern und vielen neuen Gesichtern tritt die Politische Alternative Obing (PAO) zu den Kommunalwahlen im März 2020 an. „Ich bin stolz auf unsere breit aufgestellte Liste, auf die gute Mischung aus Jung und Alt, von Vertretern aus verschiedenen Berufsgruppen und Tätigkeitsfeldern“, erklärte PAO-Vorsitzender und Spitzenkandidat, Gemeinderat Armin G. Plank in der Aufstellungsversammlung der kommunalpolitischen Vereinigung.

Neun Bewerber stellen sich auf der Gemeinderatsliste zur Wahl, durch Drei- beziehungsweise Zweifachnennung der auf den vorderen Plätzen stehenden Bewerber ergibt sich eine komplette Liste.

Umweltprobleme
ein zentrales Thema

In der Diskussion bei der Aufstellungsversammlung wurden die Themenbereiche herausgearbeitet, auf die die PAO in der nächsten Gemeinderatsperiode besonders ihr Augenmerk richten will. Antworten auf Umweltprobleme wie Artenschutz, Klima, Flächenverbrauch waren seit ihrer Gründung vorrangige Anliegen der PAO. Dazu kam schon früh das Bestreben, für die Förderung regenerativer Energien in der Gemeinde zu sorgen.

„Neben diesen immer noch aktuellen Themen stehen wir aber gegenwärtig in Obing vor einer besonders großen Aufgabe“, erklärte Spitzenkandidat Armin G. Plank. „Wenn die Bundesstraße aus dem Ortszentrum rauskommt, müssen wir die Gelegenheit nutzen, einen attraktiven Ortsmittelpunkt und einen Dorfplatz zu schaffen, der ein Treffpunkt für Menschen ist, nicht für Autos.“ Dabei müsse man den gesamten Bereich von der zentralen Straße durch Obing bis zur Kirche im Zusammenhang sehen, dort also auch mit der Kienberger Straße, so eine weitere Aussage Planks.

„Und wenn Ortsgestaltung in diesem Sinne gelingen soll, dann müssen wir mit Verkehrsmaßnahmen aller Art erst einmal die Voraussetzungen dafür schaffen, beispielsweise mit durchgehenden sicheren und barrierefreien Verbindungen für Fußgänger und Radler durch den Ort. Oder einem durchgehenden Gehweg mit Querungshilfe an der Seeoner Straße als sichere Verbindung zwischen Traunerstraße/Rogatustraße zum Sportplatz.“

Franz Reininger merkte an, dass die Gemeinde Obing zusammen mit Pittenhart, Kienberg und Schnaitsee ein Interkommunales Entwicklungskonzept (IKEK) hat erarbeiten lassen, um für die künftige Ortsentwicklung ein Konzept zu haben. Daran müsse die PAO mit ihren Vorschlägen immer wieder anknüpfen. Er wies darauf hin, dass er für die PAO bereits Vorstellungen und Anregungen an das Planungsbüro für den IKEK-Prozess weitergegeben habe, auf deren Grundlage man nun weiterarbeiten müsse. Auf der Homepage www.pao-online.de seien sie unter „Aktuelles“ einzusehen.

Wichtig ist den PAO-Aktiven auch die Unterstützung einer Landwirtschaft, die Ökonomie und Ökologie verbindet, unter anderem mit der Förderung der Direktvermarktung. Dazu gebe es beispielsweise einen Extrapunkt auf der PAOHomepage „Direkt vom Bauern“, mit einer Liste von Bauern, bei denen direkt eingekauft werden kann, und die ihre Produkte zum Teil auch auf dem Obinger Bauernmarkt anbieten, wurde auf der Aufstellungsversammlung mitgeteilt. igr

Die Liste der PAO

1. Armin G. Plank, 38, Holzbauingenieur; 2. Korbinian Stettwieser, 57, Bauingenieur; 3. Bettina Stettwieser, 27, Finanzbeamtin; 4. Ingrid Wimmer, 51, Erzieherin; 5. Alois Hainz, 31, Bio-Landwirt; 6. Hermann Ramsauer, 55, Elektroingenieur; 7. Inge Graichen, 72, freie Zeitungsmitarbeiterin; 8. Franz Reininger, 57, Systemadministrator; 9. Edda Glückhardt, 63, Sozialpädagogin.

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