Schüler sammeln „Cent für Cent“

von Redaktion

Mit Kleingeld für eine nachhaltige Entwicklungshilfe

Wasserburg – Möglichst viel Kleingeld wollen an den kommenden Adventwochenenden Schüler der Grund- und Mittelschule Eiselfing sowie des Luitpold-Gymnasiums Wasserburg im Bereich der Altstadt sammeln. Bei der Aktion „Cent für Cent“, die von den beiden Schulen schon seit 2011 in der Vorweihnachtszeit durchgeführt wird, geht es erneut darum, mit jedem der kleineren und größeren Sammelbeträge an den Brennpunkten der Armut anzusetzen. So wollen die Schüler dabei helfen, Ursachen für Migration oder gar Flucht zu bekämpfen.

Das gesammelte Geld geht dabei direkt in nachhaltige kirchliche Entwicklungsprojekte in Uganda. Helene Dingler aus Königsbronn ist mit Eiselfinger Bürgern befreundet. Sie setzt sich mit ihrem Team seit vielen Jahren für die Sorgen und Nöte der Ärmsten in Norduganda ein. Dort versuchen derzeit etwa eineinhalb Millionen Menschen in riesigen, überfüllten Lagern zu überleben, ohne Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in ihre Heimat. Darüber hinaus dürften sich zur Zeit auch wegen Überschwemmungen im Südsudan erneut Hunderttausende auf der Flucht befinden. Andere leiden unter Ernteausfällen und Isolation. Mehr als 200000 Kinder gehören aktuell zu den Leidtragenden.

Ugandas Nöte können zwar mit der Aktion nicht beseitigt werden. Durch die Spenden aus Deutschland, zu denen auch die bisherigen Wasserburger Sammelerlöse der letzten Jahre gehören, konnten aber Helfer vor Ort unter anderem vielen Kindern einen Schulbesuch mit Schulspeisung ermöglichen. Auch der Neubau der Schwestern- und Hebammenschule in Kitgum konnte so neben anderen Hilfsprojekten vorangebracht werden.

Unter der Leitung

von Alt und Gilg

Damit diese wichtige und nachhaltige Form der ehrenamtlichen Entwicklungshilfe heuer wieder unterstützt werden kann, sammeln die Schüler unter der Leitung von Martin Alt und Ingrid Gilg in Wasserburg jeweils an den Freitagen und Samstagen der kommenden Adventwochenenden von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr „Cent für Cent“. Die engagierten Kinder und Jugendlichen danken im Voraus für jede Unterstützung. kr

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