Obing – Kripperl in den verschiedensten Formen zeigen die „Heimatfreunde Obing“ passend zur Vorweihnachtszeit in ihrer neuesten Ausstellung im Obinger Haus der Vereine an der Kienberger Straße neben dem Rathaus.
Von alpenländisch
bis orientalisch
Das Besondere daran: Der 17-jährige Michael Hofstetter hat die Krippen bis auf eine Ausnahme vorwiegend mit traditionellen Figuren gestaltet. Hofstetter ist ein junger Obinger mit einem ungewöhnlichen Hobby. Er sammelt Krippen, richtet diese wenn nötig wieder her und gibt ihnen eine neue Umgebung. Er stellt sie in eine liebevoll gestaltete Landschaft, von alpenländisch bis orientalisch.
Initialzündung für die Krippenleidenschaft Hofstetters war der Fund der Krippe von Uroma Maria Berneder im großelterlichen Haus, welche er neu gestaltete. Deren Figuren in detailreicher Landschaft haben in der Ausstellung einen Ehrenplatz erhalten.
Eindrucksvoller Kontrast zu den traditionellen Krippen ist eine Krippenszene in großformatigen Holzfiguren, geschnitzt von Michaels Vater Ernst Hofstetter. Seine Schnitzkunst ist in Obing schon recht bekannt. Bei der Ausstellungseröffnung machte Bürgermeister Sepp Huber deutlich, dass Michael Hofstetter mit der intensiven Beschäftigung mit Krippen einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung bayerischer Kultur leiste. Denn der junge Mann stehe auch bereit, weitere Krippen in seinen Fundus zu übernehmen und neu zu gestalten.
Die nächste Gelegenheit, sich durch die Krippen im Haus der Vereine auf die stade Zeit einstimmen zu lassen, ist am heutigen Freitag, 29. November, von 17 bis 19 Uhr, wenn in der Nachbarschaft unter dem Motto „Obing leuchtet“ der Beginn der Vorweihnachtszeit mit Weihnachtsbeleuchtung am Rathausplatz gefeiert wird. Weitere Möglichkeiten sind am Mittwoch, 4. Dezember, von 13 bis 15 Uhr parallel zum Seniorennachmittag sowie an den Dienstagen 10. Dezember und 17. Dezember von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag, 22. Dezember, von 14 bis 17 Uhr.