Nachruf

von Redaktion

Griesstätt – Trauer in Griesstätt: Helmut Feldhäuser ist im Alter von 48 Jahren gestorben.

„Der Tod eines lieben Menschen gehört sicherlich zu den schwersten Momenten, die wir in unserem Leben verkraften müssen“, sagte Pfarrer Andreas Horn in seiner Predigt beim Seelengottesdienst für Helmut Feldhäuser. „Gerade einmal 48 Jahre durfte er werden. Nicht nur die Familie, sondern auch der große Freundes- und Bekanntenkreis erlebt jetzt schmerzlich die Lücke, die sich mit dem Tod des Verstorbenen auftut. Denn er, der ja immer mit dabei war, der immer zur Stelle war, wenn man ihn gebraucht hat und der gern die Zeit im Freundeskreis verbracht hat“, wird fehlen, so Pfarrer Horn, der mit dem Verstorbenen seine Kindheit und Jugendzeit in Griesstätt verbrachte.

Nicht nur in Trauer darüber, dass die gemeinsame Zeit zu Ende ist, sondern vielmehr in Dankbarkeit für sein Dasein, für seinen Einsatz und für seine Freundschaft schaute der Geistliche auf das Leben des Verstorbenen, das für ihn im April 1971 begann, zurück. Im Elternhaus in Griesstätt wuchs Helmut Feldhäuser mit seinem Bruder und seiner Schwester auf. Nach dem Schulbesuch in Griesstätt absolvierte er mit Erfolg eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur bei einer Wasserburger Firma. Als Geselle arbeitete er dann anschließend bis zu seinem Tod in einem Betrieb in Schonstett.

Helmut Feldhäuser war bekannt als Handwerker durch und durch und für seinen Fleiß und seine Gutmütigkeit. Sein Können und seine Zuverlässigkeit waren sehr geschätzt. Gern hat er seine Freizeit mit seinem Freundeskreis, der Leiten-Crew, in der Groberg-Alm verbracht, wobei er auch seine Frau, mit der er im Jahr 2002 den Ehebund schloss, kennenlernte.

Von Kindheit an hatte Helmut Feldhäuser eine große Freude an Tauben, Hühnern und Hasen. Stolz war er auch auf seine Oldtimer-Bulldogs, mit denen er auch gerne zu Treffen fuhr. Ein herber Verlust war für ihn der plötzliche Tod seiner Mutter im Jahr 2011. Ab diesem Zeitpunkt schaute er mehr auf sein Leben und gönnte sich den einen oder anderen Urlaub.

Im Sommer dieses Jahres kam dann die Diagnose der schweren Krankheit. Rapide verschlechterte sich sein Gesundheitszustand in wenigen Wochen. In dieser Zeit war Helmut Feldhäuser auch besonders begleitet und eingebunden im Kreis der Familie und der guten Freunde, bis sein Leben zu Ende ging.

Tröstende Worte an die Trauergemeinde sprachen Pfarrer Andreas Horn und Pfarrvikar Herbert Weingärtner bei der Bestattung im Familiengrab. Der lange Trauerzug wurde angeführt von den Fahnenabordnungen der Feuerwehr und des Krieger- und Reservistenvereins, in denen der Verstorbene viele Jahre Mitglied war. Trauerweisen spielten Mitglieder der Griesstätter Musikkapelle für ihren ehemaligen Musikerfreund als letzten Dank. ala

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