Trotz des Regens wollen die Wasserburger endlich den Christkindlmarkt genießen

von Redaktion

Die Böllerschützen von Griesstätt verkündeten für das Umland: Der Christkindlmarkt in Wasserburg ist eröffnet. Christian Huber vom Wirtschaftsförderungsverband sprach die ersten Worte, nachdem die Stadtkapelle (links) mit adventlichen Weisen für die Einstimmung auf die „staade Zeit“ gesorgt hatte. Zur Kritik an der Eislaufbahn, die dem WFV begegne, sagte er, „wir nehmen‘s gelassen. Die strahlenden Kinderaugen entschädigen uns dafür. Wenn wir mit unserer Eisbahn ein paar Leute davon abhalten, nach Tirol zum Kunstschnee-Skifahren zu düsen, weil sie auf unserer Bahn fahren, ist auch was gewonnen“. Er lud die Kinder des Altstadtkindergartens ein, auf die Bühne zu kommen. Sie hatten einige Lieder einstudiert, die sie voller Euphorie und energisch vortrugen. Schließlich trat das Engerl Elisabeth aus Penzing gemeinsam mit Bürgermeister Michael Kölbl an den Rathausbalkon (Mitte). Das Mädchen hatte ihre Reime gut auswendig gelernt und sagte, „wo ist nur die ganze Zeit geblieben, jetzt ist schon wieder Weihnachtszeit“. Die Stadt mit den schönen alten Gebäuden leuchtete weit und hell. „Lasst uns nicht hetzen und eilen, sondern lieber gemeinsam auf dem Wasserburger Christkindlmarkt verweilen. Und denkt nicht nur an Euer eigenes Glück, gebt auch den anderen ein Stück.“ Kölbl wünschte den Besuchern eine schöne Zeit auf dem Christkindlmarkt. Dieser bietet neben den kulinarischen Ständen auch tolles Kunsthandwerk. Der Bereich in der Hofstatt, der etwas von dem Budengeschehen ums Rathaus abgetrennt ist, wartet mit einem Basarzelt auf. Da drin ist es warm, und man kann sich verköstigen oder hübsche Weihnachtsgeschenke erwerben. Für die Verfrorenen steht davor eine Feuerschale. Und Maronimann Roberto Mondelli (rechts) freut sich über einen netten Ratsch.Fotos Klemm

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