Stabpuppenspiel statt Predigt

von Redaktion

Familiengottesdienst in der Pfarrei St. Konrad

Wasserburg Wie ist das, wenn Gott zu den Menschen kommt? Diese Frage stellte sich am vergangenen Sonntag im Familiengottesdienst in der Pfarrei St. Konrad in Wasserburg. Ein Stabpuppenspiel stellte dazu die Legende vom Schuster Martin nach Leo Tolstoi dar: Der Schuster, der abends gerne in der Bibel liest, macht sich Gedanken zu der Geschichte von einem reichen Mann, der Jesus zum Essen eingeladen hat. Was würde ich vorbereiten, wenn Jesus zu mir käme, war seine Überlegung. Das Fazit der Geschichte waren dann die Worte Jesu: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan“.

Familien mit Kindern sind im Gottesdienst in St. Konrad gern gesehen: Kinder gestalten für Kinder mit und sie bringen ihre Gedanken ein. Immer dann, wenn der Gottesdienst am längsten dauert, sind sie besonders dazu eingeladen, ganz nach vorne an den Altartisch zu kommen und alles aus nächster Nähe zu erleben.

Am Ende hat Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl immer etwas für die jungen Christen dabei: Diesmal brachte er einen Ausmal-Adventskalender und eine Krippe mit einem Opferkästchen zum Selbstbasteln.

Der Kinderchor Cantini unter der Leitung von Anja Zwiefelhofer umrahmte den Familiengottesdienstred

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