Wasserburg – Das Mehrgenerationenhaus mit Heimbetrieb, das als „Wohnpark Tegernau“ Thema im Wasserburger Stadtrat war, soll in einem Bereich, dem Haus 2, höher werden. Vier statt drei Vollgeschosse sind seitens des Bauwerbers gewünscht, was eine Änderung des Bebauungsplanes erfordert.
Christian Stadler (Grüne) erinnerte an die nachbarschaftlichen Belange, wenn das Gebäude nun höher werden soll. Lorenz Huber (Bürgerforum) wollte wissen, wie die Baumsituation aussehe. „Ich werde darauf pochen, dass sowas wie in Edling, wo Bäume kastriert wurden, nicht mehr passiert.“ Damit sprach er die Baumbeschneidung im Gewerbegebiet bei Staudham durch den Eigentümer an, die auch im Umweltausschuss für Entsetzen gesorgt hatte.
Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) schlug vor, den Beschluss so zu formulieren, „dass die zu pflanzenden Bäume dauerhaft zu erhalten sind“. Peter Stenger (SPD) schlug vor, nur Bäume, die nicht zu ausladend sind, zu pflanzen, „damit da nicht wieder zum Schnippeln angefangen wird“. Zudem wird aufgenommen, dass je zehn Betten (Heimbetrieb) ein Fahrradstellplatz nachzuweisen ist. Der Stadtrat fasste den Billigungs- und Auslegungsbeschluss einstimmig. kla