Maitenbeth – Eine überaus große Anzahl von Trauergästen hat Abschied von der 89-jährigen Barbara Westner genommen, die auf dem Maitenbether Kirchenfriedhof ihre letzte Ruhestätte fand. Pfarrer Marek Kalinka zelebrierte den Trauergottesdienst, die Gruppe ‚Neues Leben‘ aus Albaching umrahmte ihn musikalisch und gesanglich.
Barbara Westner ist eine geborene Gschwendtner und wurde am 16. Februar 1930 in Erlach bei Brannenburg geboren, wo sie zusammen mit vier Geschwistern auch aufgewachsen ist. Nach dem Besuch der Hauswirtschaftsschule verbrachte sie zwölf Sommer als Sennerin auf der Gschwendtner Alm.
Dort lernte sie auch ihren zukünftigen Ehemann Anton Westner kennen. 1966 wurde geheiratet und sie zog zu ihm auf das Hone-Anwesen nach Innach. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, drei Enkelkinder und ein Urenkel folgten. Besonders Urenkel Xaver war ihr ganzer Stolz und bereitete ihr große Freude.
Barbara Westner kümmerte sich um den Haushalt und mit großer Leidenschaft pflegte sie ihren Garten. Wenn es die Zeit neben der vielen Arbeit im Haushalt und in der Landwirtschaft zuließ, unternahm sie gerne Ausflüge mit ihrem Ehemann in die Berge.
2016 ist ihr Ehemann Anton verstorben, den sie bis zuletzt aufopferungsvoll zu Hause gepflegt hatte.
Aufgrund schwerer Atembeschwerden konnte sie in den vergangenen Jahren nicht mehr wandern, kümmerte sich aber soweit irgendwie möglich noch um ihren Garten. Eine große Leidenschaft von ihr war immer schon das Kartenspielen. Mit drei Freundinnen traf sie sich dazu regelmäßig am Montag und freute sich schon jeweils auf das nächste Mal. Nebenbei wurde dabei auch Kaffee getrunken und ein bisschen geplaudert.
Barbara Westner pflegte den Umgang mit Nachbarn und Freunden und freute sich immer, wenn jemand bei ihr vorbeischaute und sie besuchte.
Gerne nahm sie auch an den regelmäßigen Seniorennachmittagen in Maitenbeth teil.
Im Oktober kam sie wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus, wovon sie sich nicht mehr erholen konnte und verstarb in der Kurzzeitpflege in Wasserburg.rl