Gebäudeunterhalt: Das „Notwendigste investiert“

von Redaktion

Mittelschulverband trifft sich zu Haushaltsthemen: Bürgermeister „unterm Strich“ zufrieden

Eiselfing – Zur Verbandsversammlung trafen sich die Bürgermeister des Mittelschulverbandes Eiselfing. Mit dabei waren Amerangs Bürgermeister August Voit, das Schonstetter Gemeindeoberhaupt Josef Fink, der Schulverbandsvorsitzende Eiselfings Bürgermeister Georg Reinthaler und Griestätts Bürgermeister Robert Aßmus, Gemeindeamtsleiter Oskar Pircher, der Eiselfinger Kämmerer Anton Drexl und Bauamtsleiter Laurentius Fischer. Die Schule vertrat die Schulrektorin Nadine Sauer, der für den IT-Lernbereich zuständige Lehrer Jörg Zerrenner und Reinhard Zielke als Hausmeister der Schule.

In der vom Schulverbandsvorsitzenden Reinthaler geleiteten Versammlung ging es im öffentlichen Teil vorwiegend um Zahlen.

Zunächst legte der Eiselfinger Gemeindekämmerer die Jahresrechnung 2018 vor. Mit nicht ganz einer Million Euro und einem so gut wie ausgeglichenen Ergebnis waren die Bürgermeister der vier Mitgliedsgemeinden „unterm Strich“ zufrieden. Zumal eine zwar nicht überwältigende, aber trotzdem beruhigende Zuführung zum Vermögenshaushalt durchgeführt werden konnte.

Auch die Haushaltsplanung 2020 konnte bei dieser Gelegenheit gleich vorgelegt werden. Die Zahlen ergeben sich dabei immer aus dem Gesamthaushalt der Schule, umgerechnet für die Anzahl der Schüler an der Mittelschule und umgelegt dann auf die Anzahl der Schüler aus den jeweiligen Gemeinden. Festzustellen war, dass zum Stichtag 1. Oktober 2019 an der Mittelschule 92 Schülerinnen und Schüler waren und aus Griesstätt offenbar derzeit keine Schüler kommen.

Eine Kreditaufnahme sei nach der Meinung des Eiselfinger Kämmerers Drexl weiterhin nicht notwendig. Ebenso keine Investitionsumlage, da diese aus den Rücklagen von etwa 140000 Euro finanziert werden. Bürgermeister Voit aus Amerang meinte dazu: „Die Rücklagen sind ungewöhnlich hoch und sie sollten grundsätzlich reduziert werden“. Oskar Pircher bestätigte das mit dem Hinweis auf die Berücksichtigung bei den Ausgaben und für diverse Sachkosten. Der Vermögenshaushalt sei deshalb im kommenden Jahr ein Haushalt mit der Zahl Null vor und hinter dem Komma.

Der Verwaltungshaushalt ist wieder mit einer Zuführung zum Vermögenshaushalt geplant. Bei den Personalkosten musste eine Tarifsteigerung von zwei Prozent eingepreist werden.

Beim Gebäudeunterhalt werde nach Auskunft des Kämmerers mit dem Blick auf die Entwicklung einer Sanierung oder eines Neubaus „das Notwendigste“ investiert.

Für die Schülerinnen und Schüler selbst wird es jedoch beispielsweise bei den Lernmitteln keine Nachteile geben. Etwas über 3000 Euro investieren damit die Verbandsgemeinden pro Schüler in die Mittelschule und damit in einen Ausbildungsgang, der für die Zukunft der Schüler viele weitere Wege öffnet.

Der Haushaltsentwurf wurde bei keiner Gegenstimme zur weiteren Bearbeitung durch die Verwaltung freigegeben. bua

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