Schnaitsee – Die Jahresabschlussfeier des VdK-Ortsverbands hat im Gasthof „Zur Post“ stattgefunden.
Dabei galten die besten Genesungswünsche dem Vorsitzenden Leo Knöckl, der krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte. Sein Stellvertreter, Altbürgermeister Vitus Pichler, gab das außerordentlich gute Ergebnis von 3900 Euro bei der Haussammlung „Helft Wunden heilen“ bekannt. Besonderes Lob hatte er exemplarisch für Alois Köhldorfner parat, der für die Spendenaktion viele Haushalte besucht hatte.
Wie Pichler aus den überregionalen VdK-Verbänden berichtete, nehmen 60 Prozent der Rentner mit Anspruch auf Grundsicherung, diese nicht in Anspruch. „Hier möchten und müssen wir aktiv werden“, so Pichler. Insgesamt konstatierte er, dass bei der derzeitigen Lage in Deutschland die Themen für den Sozialverband nicht ausgehen.
Bürgermeister Thomas Schmidinger dankte den VdK-Verantwortlichen für die Besuche von Mitgliedern in Seniorenheimen und Krankenhäusern. Zudem forderte er alle Besucher der Feier auf, nicht müde zu werden, die Missstände bei uns anzuprangern. „Wir müssen auf soziale Gerechtigkeit achten. Dazu soll und muss jeder von uns sein Scherflein beitragen“, erklärte Schmidinger.
Diakon Konrad Maier hielt es bei seinem Grußwort mit Karl Valentin: „Wenn die stade Zeit vorbei is, werd´s wieder ruhiger.“ Diese innere Ruhe wünschte er allen VdK-Mitgliedern.
Agnes Fill hatte einen Brief vom Nikolaus dabei, der terminüberlastet leider nicht persönlich kommen konnte. Im Brief stand viel Positives vom heiligen Mann. Nur mit der digitalen Welt habe er sein Problem: „Da gehen mit der Zeit viele persönliche Kontakte verloren.“
Nach einer humorigen Geschichte über einen Besuch in der Christmette unterhielten die drei Mädels Stefanie aus Seeon, Katharina aus Emertsham und Vroni aus Waldhausen mit einfühlsamen adventlichen Tönen aus „Dreierlei“ Instrumenten. ju