Amerang – Zur Aufstellung der Kandidatenliste für den Wahlvorschlag der Freien Wähler Kirchensur sind 58 wahlberechtigte Ameranger Gemeindebürger gekommen. Erstmals bewerben sich 14 Männer und Frauen aus Kirchensur und dem Ameranger Umland um einen Sitz im neuen Gemeinderat.
Die Nominierungsversammlung leitete Hubert Mühlberger, der selbst über diesen Wahlvorschlag die Kirchensurer Belange im Gemeinderat vertrat. Die bisherigen Gemeinderäte Franz Oberloher und Dr. Wolfgang Wittwer möchten sich in einer weiteren Periode für das Umland von Amerang im Gemeinderat einsetzen.
Bereits im Vorfeld wurde um Kandidaten geworben. In der Versammlung wurden die Vorschläge präsentiert. Aus dem Teilnehmerkreis stellten sich keine weiteren Bewerber zur Verfügung. In geheimer Abstimmung legten die Anwesenden gleichzeitig die Reihenfolge der Kandidaten auf dem Stimmzettel zur Gemeinderatswahl fest.
Da nicht die volle Zahl der möglichen Bewerber ausgeschöpft wurde, legte die Versammlung fest, dass die Kandidaten eins und zwei auf der Liste jeweils zweimal aufgeführt werden. Sollte einer der Bewerber ausscheiden, erfolgt für einen weiteren Bewerber ebenfalls eine zweifache Nennung, um keine Stimmen zu verschenken. Die Versammlung wählte keinen Bürgermeisterkandidaten und möchte auch keinen der zwei bisher bekannten Bewerber um das Amt unterstützen.
Die Aufgaben und Probleme in den Bereichen Kirchensur, Stephanskirchen und Evenhausen schneller zu erkennen und vorzubringen, hat für die Bewerber der Freien Wähler Kirchensur Priorität, auch aufgrund deren Wohnortnähe. Gleichzeitig solle die gesamte Gemeinde im Blickfeld bleiben. Die Mobilität im Umland für Bewohner, die nicht (mehr) selbst mit dem eigenen Auto fahren wollen oder können sowie sichere Wege für die Kinder seien Themen, die es anzupacken gelte. Auch den Ausbau der Kindergärten und Schule, bezahlbare Wohnungen und Baugrundstücke sowie den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Gemeinde möchten sie voranbringen.