VHS zufrieden mit neuen Räumen

von Redaktion

Wenn Polizei auszieht, würde Volkshochschule gern einziehen

Wasserburg – Anfang September dieses Jahres hat die Volkshochschule Wasserburg neue Räumlichkeiten im Polizeigebäude bezogen (wie berichtet). Nach dreieinhalb Monaten zieht VHS-Geschäftsführerin Agnes Matrai eine positive Zwischenbilanz: „Die vier Räume werden von den Kursteilnehmern gut angenommen, für den Anfang läuft es ganz gut“, sagte sie am Rande eines Kursleitertreffens.

Die Einrichtung sei aber noch nicht optimal, Vorhänge und Teppiche würden noch fehlen. Das Parkplatzangebot sei zwar knapp, allerdings hätten sich die meisten damit arrangiert.

Die Vergrößerung durch das Gebäude am Kaspar-Aiblinger-Platz sei bitter nötig gewesen, so Matrai. Die VHS-Leiterin sieht freilich einige organisatorische Herausforderungen. Sie selbst müsse öfter zwischen dem Bürgerhaus an der Salzburger Straße und dem neuen Standort hin- und herpendeln. „Wir haben hier ja kein Personal.“ Mit neuen Kursen für Musik, Theater und Bewegung, die die VHS in den Räumen anbieten kann, sollen die zusätzlichen Kosten kompensiert werden. Im Januar wird in der VHS eine neue Teilzeitkraft ihre Tätigkeit aufnehmen. Matrai hofft zudem auf eine weitere Verstärkung durch einen Bundesfreiwilligen.

Der Mietvertrag für die 300 Quadratmeter große Fläche im Polizeigebäude läuft zunächst bis Ende 2021. Noch hat die Stadt über die weitere Verwendung des Gebäudes nicht entschieden. Die Polizei wird das Haus, wie berichtet, verlassen und soll in einen Neubau in der Burgau umziehen. Die VHS macht keinen Hehl daraus, dass sie gerne vollständig in das Haus am Kaspar-Aiblinger-Platz umziehen würde. win

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