Rechtmehring – Der Erweiterungsbau des Kinderhauses in Rechtmehring ist fertig. Die Gesamtbaukosten betragen rund 1,6 Millionen Euro.
Jetzt war es soweit: Am vergangenen Freitag haben die Kinder der Regenbogengruppe den Erweiterungsbau des Kindergartens in Rechtmehring bezogen. Voller Eifer halfen die Kinder mit und transportierten ihre Kissen in den neuen Gruppenraum. Aufgrund der Raumknappheit hatte als Zwischenlösung bisher ein containerartiges „Mobiles Raumsystem“ fungiert.
„Mobiles
Raumsystem“ als
Zwischenlösung
„Das bewährte Konzept der offenen Arbeit mit festen Bezugsgruppen und der Möglichkeit zur Teilnahme der Kinder an der Waldgruppe wird fortgeführt“, so Leiterin Veronika Fluhrer. Herzstück der neuen Einrichtung ist das Stüberl – der Speiseraum im Neubau. Dort treffen sich alle Kindergartenkinder zur Brotzeit und zum Mittagessen. Ein halbes Geschoss höher ist der neue Gruppenraum für die Regenbogengruppe. Noch einmal ein halbes Geschoss höher entstand der Raum „Zur schönen Aussicht“, sowie Räume für den Heilpädagogischen Fachdienst, für Elterngespräche sowie der Personalraum. Im Erdgeschoss ist der Platz für die zweite Krippengruppe, die Kieselsteingruppe. Sie wird voraussichtlich im September eröffnet.
An Fachkräften mangelt es im Kinderhaus momentan nicht. Da dort auch Praxisstellen zur Verfügung stehen, können fertig ausgebildete Erzieherinnen übernommen werden. Das Personal besteht aus einer guten Mischung aus sehr erfahren Pädagogen und jungen Mitarbeitern, die den neuesten Stand der Lehrinhalte der Fachakademien in die Praxis umsetzen.
Kurz vor dem Einzug der Kinder besichtigte der Gemeinderat die neuen Räumlichkeiten und „probierte“ sich auch an den kleinen Waschbecken oder dem Klettergerüst.
Mit dem Erweiterungsbau können künftig insgesamt 102 Kindergartenkinder in drei Gruppen und die zusätzliche Waldgruppe betreut werden. Zusätzlich entsteht Platz für eine zweite Krippengruppe, so dass auch 24 Krippenkinder im Alter von ein bis drei Jahren genügend Platz finden.
Die Gesamtbaukosten betragen laut Bürgermeister Sebastian Linner etwa 1,6 Millionen Euro, der Zuschuss liegt über 50 Prozent. Entstanden sind insgesamt 557 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche.
Bei der Einrichtung habe man besonders auf hochwertige Materialien geachtet, die auch etwas mehr gekostet haben, so Kirchenpfleger Friedl Köbinger. Der Betrieb läuft unverändert über den kirchlichen Kindergartenverbund. Bauherr und Eigentümer des Anbaues ist die Gemeinde. Die bisherigen Gebäude stehen auf Kirchengrund.
Die Einweihung wird am 24. Mai mit Bischof Bernhard Haslberger mit einem Tag der offenen Tür stattfinden. Informations- und Anmeldetag für das neue Kindergartenjahr ist am 1. Februar 2020 von 10 bis 12 Uhr.