Rat gibt grünes Licht für Planänderung

von Redaktion

Erweiterung des Gewerbegebietes Klosterfeld einen Schritt weiter

Griesstätt – Erneut stand die sechste Änderung des Flächennutzungsplanes für die Erweiterung des „Gewerbegebietes Klosterfeld“ auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. Die Behandlung der Stellungnahmen aus der Öffentlichkeits- und der Behördenbeteiligung brachten aber keine besonderen neuen Erkenntnisse. Der Feststellungsbeschluss erfolgte deshalb ohne Diskussion einstimmig positiv.

Zuvor hatte Bürgermeister Robert Aßmus (parteifrei) die wenigen Stellungnahmen verlesen und dabei festgestellt, dass die einzelnen Beiträge durch die beteiligten Behörden keine Änderungswünsche oder Ergänzungen enthalten hätten. Lediglich auf Bekanntes wurde nochmals hingewiesen, wie auf die nötigen Ausgleichsflächen durch die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes oder dass die geänderte Planfassung nach Ansicht der Regierung von Oberbayern den Erfordernissen der Raumordnung nicht entgegenstünde.

Auch das Wasserwirtschaftsamt habe wegen der Hanglage nur nochmals auf die Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen bei Starkregen und eine Einbeziehung aller Möglichkeiten der Schadensminimierung in Hinsicht auf Überschwemmungen hingewiesen, so Aßmus. Näheres müsse bei Bebauungsplanverfahren ohnehin geregelt werden. Ansonsten stünden dem Vorhaben keine wasserrechtlichen Belange entgegen.

Erneut hatte auch der BUND Rosenheim auf die nötige Reduzierung von Grünflächen hingewiesen. Eine vom Weltklimarat geforderte Agrarwende müsse dafür sorgen, dass Wiesen und Weiden seltener in Ackerland und Bauland umgewandelt würden. Vor Ort, so betonte Aßmus, sei in diesem Falle eine negative Auswirkung auf die Natur begrenzt.

Die unmittelbare Anbindung an das bestehende Gewerbegebiet und die Nutzung durch Betriebe aus der Region seien vorrangig zu sehen. kr

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