Rat ist sich einig

von Redaktion

Mehr Verkehrssicherheit in Rumersham

Obing – Mehr Verkehrssicherheit soll es künftig in Rumersham (Gemeinde Obing) geben. Der Gemeinderat Obing sprach sich dafür aus. Ein diesbezüglicher Antrag kam von Gemeinderat Korbinian Stettwieser (PAO), der selbst in Rumersham wohnt.

Der Gemeinderat beschloss einige Verbesserungen bei den Zufahrtsmöglichkeiten von der B 304 aus (nach Übertragung des Verkehrs auf die Ortsumfahrung) für die Bewohner von Rumersham westlich der Bundesstraße sowie an den Haltestellen für den RVO-Bus, der von den Schülern der weiterführenden Schulen genutzt wird.

Den Rumershamern soll ermöglicht werden, von Obing kommend zu ihren Häusern westlich der B 304 zu gelangen ohne Linksabbiegen von der neuen Bundesstraße an einer Stelle, wo voraussichtlich in Zukunft noch etwas schneller gefahren wird, Dazu soll – gemäß dem Vorschlag von Stettwieser – der schon bestehende Rad- und Gehweg ab der Einfahrt nach Rumersham auf eine Fahrbahnbreite von 3,50 Meter erweitert werden und mit Auto begrenzt auf 20 Stundenkilometer zu befahren sein. Verbunden werden soll diese Straße mit der künftigen Zufahrt zum Anwesen Roitham 11 zur Straße nach Obing-Zentrum, der alten Bundesstraße.

Neue Bushaltestelle
an der Bundesstraße

Des Weiteren wird für die im westlichen Teil lebenden Rumershamer und für Roitham 11 eine neue Bushaltestelle an der Einmündung der alten in die neue Bundesstraße eingerichtet, die von den aus Obing kommenden Fahrgästen zum Aussteigen und von den in Richtung Frabertsham bzw. Wasserburg Fahrenden zum Einsteigen genutzt werden kann, ohne die Fahrbahn der B304 neu queren zu müssen. Für die Bewohner vom Hauptort Rumersham (Ost) wird eine Bushaltebucht auf der östlichen Seite der Bundesstraße geschaffen, unter Nutzung des dort verlaufenden Wirtschaftsweges.

Planung und Abstimmung mit dem Straßenbauamt sollen schnellstmöglich erfolgen, um die Baumaßnahmen an der Umgehungsstraße zu nutzen. Im Zuge dessen möchte man auch die Situation beim Bushalt in Irlham verbessern mit Schaffung einer Haltebucht und Aufstellung eines Buswartehäuschens.

Bezüglich der Fahrbahnerweiterung des Radweges und der Freigabe für langsam fahrende Autos meldete Richard Mitterer (CSU) Bedenken an. Er befürchtet, Autofahrer auf der Hauptstraße könnten nachts irritiert werden durch die Lichter auf der parallel verlaufenden Nebenstrecke. Fanni Mayer (ebenfalls CSU) regte an, diese Gefahr durch Anbringung einer Leitplanke auf ganzer Strecke zu minimieren.

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