Edling – Der Datenschutz und seine Verordnung (DSGVO) beschäftigte den Gemeinderat Edling. Man fasste einstimmig eine Zweckvereinbarung über einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragten im Landkreis Rosenheim – um nicht den erhöhten bürokratischen sowie personellen Aufwand allein als kleine Gemeinde tragen zu müssen. Darum schließen sich mehrere öffentliche Stellen zusammen, die Federführung liegt beim Landratsamt. Aktuell haben 28 Kommunen im Landkreis ihre Teilnahme zugesagt.
Auf Basis der vorliegenden Interessensbekundungen wurde eine Modellrechnung erstellt, aus der die prognostizierte finanzielle Belastung für die einzelnen Projektteilnehmer ersichtlich sei, wie Bürgermeister Matthias Schnetzer (CSU) im Gemeinderat erklärte. Von den Projektkosten trägt 30 Prozent der Landkreis. Für das Jahr 2020 entstehen voraussichtlich Gesamtkosten in Höhe von 103808 Euro. Die einwohnerzahlabhängigen Kosten belaufen sich auf 0,26 Euro pro Bürger. Für Edling ergibt sich somit ein Gesamtbetrag von 2570,86 Euro für das Jahr 2020.
Bisher war in Edling Angelika Schüller zur Datenschutzbeauftragten der Gemeinde bestellt. Aufgrund der Teilnahme an der Zweckvereinbarung zum gemeinsamen Datenschutzbeauftragten der Kommunen im Landkreis Rosenheim ist ein neuer Datenschutzbeauftragter zu bestellen – eine Formalie. Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 wird Markus Schwarzenböck – er ist der Datenschutzbeauftragte für die Kommunen im Landkreis Rosenheim – auch von Edling als Mitgliedsgemeinde bestellt. Verantwortlich für die Edlinger Belange bleibt die Gemeinde, vertreten durch den Bürgermeister.red