nachruf

von Redaktion

Wasserburg – Im Alter von 95 Jahren ist Georg Stierl aus Wasserburg gestorben.

Im siebenbürgischen Minarken geboren, kam er durch den Krieg und nach langer Gefangenschaft vor 63 Jahren nach Reitmehring, wo er als Milchprüfer und landwirtschaftlicher Berater für die Molkerei Meggle tätig war. Im Jahr 1961 heiratete er seine Theresia, mit der er zwei Töchter bekam. Georg Stierl baute in der Antoniussiedlung ein Haus, das der Familie zur Heimat wurde. Er liebte die Nähe der Berge, das Mundharmonikaspiel, Singen und Tanzen. Seine Fröhlichkeit und den Humor konnte er sich lebenslänglich bewahren. Georg Stierl hielt sich gerne in der Natur auf und freute sich an seinem Garten. Bis ins hohe Alter interessierte er sich für das tägliche Geschehen, las gerne und lebte als Christ.

Als seine Frau 2011 plötzlich erblindete, kümmerte er sich liebevoll um sie, bis sie im Jahr 2016 verstarb.

Georg Stierl freute sich über den Besuch seiner Angehörigen, vor allem der zwei Enkelkinder. Unterstützt durch die Familie Gartner konnte er noch im hohen Alter in seinem Haus leben, umsorgt von Anita Gartner. „I mog eich alle“, sagte er noch wenige Tage vor seinem Tod. Mit Georg Stierl starb ein hilfsbereiter, herzensguter Mensch, der wegen seiner Freundlichkeit und Dankbarkeit Herzen gewann. mep

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