Elektro-Auto für Maitenbeth

von Redaktion

Der Gemeinderat diskutiert über Elektromobilität in der Region

Maitenbeth – „Abwarten“ möchte der Maitenbether Gemeinderat beim Thema Elektromobilität, das schlug auch Bürgermeister Josef Kirchmaier (Bürgerliste) vor. In der Sitzung lag ein Angebot des Amtes für Ländliche Entwicklung auf dem Tisch. Zu klären war, ob sich die Gemeinde daran beteiligen möchte.

Das sehe vor, ein Elektro-Auto zu leasen und es den Bürgern zur Verfügung zu stellen. Das würde zu 60 Prozent gefördert, den Rest teilen sich zur Hälfte der Landkreis und die Gemeinde, was für Letztere bis zu 5000 Euro ausmachen könnte. Hinzu komme eine Mitgliedschaft für bis zu 800 Euro im Jahr. Den organisatorischen Aufwand trage auch die Gemeinde. Erforderlich sei dafür eine Ladesäule, die eine Abrechnung erlaube. Es gebe zwar eine am Rathaus, erklärte der Bürgermeister, doch die gebe den Strom einfach so ab, tauge dafür also nicht. Zu sehen sei das Angebot als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr.

Nicht klar war den Räten, „welche Wege“ damit zurückzulegen seien, denn „das Auto müsse ja wieder zurück“, fasste der Bürgermeister zusammen. Gemeinderat Herbert Unterhaslberger (Bürgerliste) wusste, dass diese Einrichtung im Bayerischen Wald „gut funktioniert“, doch kommen hier die Kosten für eine Ladesäule hinzu. Das war für Thomas Köpernik (Bürgerliste) aber kein Hindernis, er stimmte als Einziger für das Elektro-Auto, die anderen Gemeinderäte waren dagegen. kg

Artikel 1 von 11