Zwei Wildschweine erlegt

von Redaktion

Jagdgenossenschaft Kirchstätt: Josef Mayer macht doch noch weiter

Schnaitsee – Wildschweine können eine Plage sein – und die Schweinepest übertragen. Deshalb stand die Problematik auch im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Kirchstätt.

Die Jagdpächter forderten dazu auf, bei Anzeichen von Wildschweinvorkommen sofort Bescheid zu geben.

Jagdpächter Volker Schmid hat eine Sondergenehmigung für ein Nachtsichtgerät bekommen. Mit Erfolg: Er konnte zwei Wildschweine erlegen.

Zu laut geschossen, klagte ein Bürger

Doch nicht immer stößt die Arbeit der Jäger auf Zustimmung. Bürgermeister Thomas Schmidinger berichtete in der Versammlung schmunzelnd: „Unglaublich, mit welchen absurden Anrufen wir uns im Rathaus zu beschäftigen haben“. Ein Bürger habe sich beschwert, dass ein Jäger zu laut geschossen habe. „Soll er denn mit einer „Kapselbüx“ das Wild erlegen“, war aus der Versammlung zu hören. In Gesprächen mit dem Beschwerdeführer wurde das Ärgernis aber aus der Welt geschafft, berichtete der Bürgermeister.

Schmidinger leitete auch die Neuwahlen. Josef Mayer, der eigentlich aufhören wollte, macht nun doch weiter und wurde einstimmig erneut zum Jagdvorsteher gewählt. Sein Stellvertreter bleibt Josef Götzberger. Als Beisitzer wurden Alex Göbl und Josef Schachner gewählt. Kassier ist Manfred Göttsberger und Schriftführer Hans Schederecker. Als Revisor wurde Simon Barthuber bestätigt und Matthias Hilger für Matthias Sax neu gewählt.

Bei den Abschusszahlen für die drei Reviere gab Hans Irl bekannt, dass die Quote zu 94 Prozent erfüllt wurde. Sorgenkind bleibt das Revier Kirchstätt II., da Jagdpächter Hans-Peter Kolinski nur eine Erfolgsquote von rund 70 Prozent hatte. 104 Prozent erreichte dagegen Volker Schmid im Revier Kirchstätt III. Die Jäger baten, bei Verbissschäden sofort den Kontakt mit ihnen zu suchen. Der auslaufende Vertrag für das Revier Kirchstätt I wurde für Hans Irl für fünf Jahre verlängert.

Ein weiteres Thema war die Problematik, dass beim Mähen oft Rehkitze in Gefahr geraten. Entsprechende Vorkehrungen müssten hier getroffen werden, hieß es. Der Kassenbericht von Manfred Göttsberger offenbarte ein sattes Plus.

Aufgrund von Problemen mit den Einzugsermächtigungen beschloss die Versammlung, den Jagdpachtschilling heuer in der Höhe von etwa fünf Euro pro Hektar bar auszuzahlen. Dieses soll beim Rehessen und bei der nächsten Versammlung erfolgen. Auf Antrag der Revisoren wurde das Kirchstätter Führungsteam einstimmig entlastet.

Ein weiteres Thema war die Problematik, dass beim Mähen der Wiesen oft Rehkitze in Gefahr geraten. Vorkehrungen zum Schutz der Jungtiere müssten getroffen werden, hieß es.ju

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