„Isental-Open-Art“ feiert Atelieröffnungen

von Redaktion

Elf Künstler zeigen am 24. und 25. Juli ihre Werke – Veranstaltung für den Tassilo-Preis nominiert

Isen Nach einjähriger Pause öffnen die Künstler von „Isental-Open-Art“ aus dem Isental ihre Ateliers wieder. Am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Juli, zeigen elf von ihnen ihre aktuellen Arbeiten. Dass ein Besuch sich lohnt, bestätigte kürzlich die Nominierung der Veranstaltung für den Tassilo-Preis.

Die „Isental-Open-Art“ ermöglicht die Begegnung von Kunstschaffenden und Kunstinteressierten an fünf Orten. Beginnt man die Ateliertour von Nord nach Süd, trifft man in Grüntegernbach auf das Anwesen von Peter Breth und Hannelore Stephani. Dort kann man bereits am Garteneingang skurrile Objekte aus Alteisen und Altholz von Peter Breth entdecken. In seiner Druckwerkstatt erklärt er den Linoldruck und die dazu erforderliche Technik. Hannelore Stephani hat Ideen mit verschiedenen Materialien aus Holz, Marmor und Ton umgesetzt. Es entstanden große Skulpturen und diverse Malereien in Acryl und Öltechnik.

In Dorfen können gleich vier verschiedene Ateliers besichtigt werden. Am unteren Markt befindet sich das Atelier von Andrea Cordes Thalmeier. „Meine Kunst ist so unterschiedlich und vielfältig, wie mein Leben“, meint die Künstlerin. „Mal bunt, mal eher dezent, mal mit Acryl-, Gouache- oder Aquarellfarbe, mal mit Bleistift und anderen Zeichengeräten, mal abstrakt, mal detailverliebt“.

Neben dem neuen Rathaus hat Christiana Sewald ihre Werkstatt. Sie befasst sich seit über zwanzig Jahren mit der Aquarellmalerei. Sie mischt ihre moderne Aquarellmalerei auch mit anderen Medien und malt häufig vor Ort im Freien.

Nahe am Bahnhof, in der ehemaligen Meindl Ziegelei, empfangen Maria Weber und Eva Sárosi die Besucher.

Maria Weber beschäftigt sich mit großformatiger Malerei, mit Objekten aus unterschiedlichsten Materialien und der Bildhauerei. Sie will die Sinne des Betrachters einfangen.

Eva Sárosi ist seit Anfang der 80er-Jahre künstlerisch aktiv. Im Laufe der Zeit entstanden zahlreiche Zeichnungen, farblich behandelte Skulpturen, in Stein gemeißelte florale Träume und abstrakte Bilder.

Richtung Autobahn, an der B15, liegt das Atelier von Jutta Ille. Malerei ist für sie Entdeckung, Spannung, Experimentieren, Verwerfen, Neubeginn und Zufriedenheit. So kann man die Vielfalt der Farben und Formen bei ihren Arbeiten entdecken.

Nimmt man den Weg über Lengdorf nach Isen, führt eine Abzweigung nach Höselsthal zu Uschi Strick. Ihre Bilder und Skulpturen – meist in Bronze gegossen – bringen psychisches Befinden zum Ausdruck.

In Isen in der Werkstatt von Uwe Kloos sehen die Besucher Kombinationen aus Malerei, Collage und Plastik. Seine Arbeiten zeigen Impulse, die von den Erwartungen abweichen.

Der südlichste Punkt der Kunstreise ist in Loipfing bei Isen. Hier im Anwesen von Wiebke Kleinschmidt ist auch Guido Neumann zu Gast. Für Wiebke Kleinschmidt ist das Wunderbare an der Kunst die vielen Facetten. Kunst kann beruhigen, aber auch aufregen. Für sie ist das Herstellen von Bildern oder Plastiken Adrenalin pur.

Guido Neumann hat immer gerne gezeichnet, er widmet sich vorwiegend der gegenständlichen Malerei, wie zum Beispiel Porträts und Landschaften.

Die Ateliers sind Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Artikel 1 von 11