Wasserburg – Mit einer stimmungsvollen Feier in der umgebauten Aula hat das Luitpold-Gymnasium Wasserburg am vergangenen Freitag seine Abiturientinnen und Abiturienten verabschiedet. Heuer waren es insgesamt 68 – 42 junge Frauen und 26 junge Männer. Neun Absolventen erzielten einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser. Insgesamt lag der Schnitt bei 2,23.
Es gab Showeinlagen mit Musik, Tanz und Lichteffekten, dazu motivierende Reden – ein gelungenes Fest, an dem auch die Eltern wieder teilnehmen durften.
Dankbaren Beifall erntete die gut gelaunte Schulleiterin Verena Grillhösl, als sie zur Begrüßung auf die nachfolgenden Liveauftritte hinwies: Das Publikum durfte sich über Party und Gesang freuen. Auch Ehrengäste konnten wieder dabei sein, darunter Landrat Otto Lederer, Bürgermeister Michael Kölbl und Grillhösls Vorgänger Peter Rink. All dies war im vergangenen Jahr nicht möglich.
„Wir feiern euch alle mit Stolz“, sagte Grillhösl an die „Hauptpersonen des heutigen Tages“ gewandt. „Wir nehmen Anteil an eurer Freude und gratulieren euch zu der ausgezeichneten Leistung.“ In ihrer Festrede blickte sie auf die Belastungen durch die Corona-Krise zurück: „Wir haben es geschafft, euch ein Höchstmaß an Präsenzunterricht anzubieten.“ Bei der Abiturprüfung sei glücklicherweise kein Corona-Fall aufgetreten.
Landrat Lederer erinnerte in seinem Grußwort an die „unglaublich vielen erfolgreichen Frauen und Männer“, die „an diesem Gymnasium in diesem wunderbaren Ort“ ihr Abitur absolviert haben, und er drückte seine Bewunderung für den aktuellen Jahrgang aus, der unter erschwerten Bedingungen sein Ziel erreicht habe.
Bürgermeister Kölbl gratulierte den Absolventen: „Es ist faszinierend und begeisternd, dass bei Ihnen insgesamt alles so gut gelaufen ist – bei all den Herausforderungen. Sie haben alles bestens gemeistert für den Einstieg in den Beruf, Ihnen stehen alle Wege offen.“ Markus Schwalb, Vorsitzender des Elternbeirats, appellierte an das Verantwortungsbewusstsein der Schulabgänger, und Edith Stürmlinger, Vorsitzende der Luitpoldiana Studiengemeinschaft, lobte die Flexibilität der Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten. Auch die Schulleitung habe Großartiges geleistet.
Für Gelächter sorgten die beiden Vertreter der Abiturienten. Jakob Schungel machte sich über Videokonferenzen lustig: „Nicht nur wir konnten dabei was lernen, auch die Lehrer. Sie kamen an ihre pädagogischen und fachlichen Grenzen.“ Und er fügte hinzu: „Von kollektiver Überforderung können alle ein Lied singen.“ Magdalena Brandl sagte: „Wir haben verstanden, dass man sich anstrengen muss, um etwas zu erreichen.“