Rott setzt auf Strom aus erneuerbaren Energien

von Redaktion

Gemeinde installiert neue Ladesäule für Elektrofahrzeuge

Rott – Die Gemeinde Rott setzt verstärkt auf die Förderung der Elektromobilität und will ihren aktiven Beitrag zum Ausbau der Ladeinfrastruktur leisten. Seit einiger Zeit können Besitzer von Elektrofahrzeugen die neu errichtete Ladesäule am Franz-Joseph-Strauß-Weg nutzen. Betreiber der Station ist die Energie Südbayern (ESB).

Bewusst wurde die Ladesäule an einem zentralen Standort aufgestellt. An der dortigen Station können die Akkus von zwei E-Fahrzeugen mit einer Leistung von 22 Kilowatt gleichzeitig geladen werden. „Getankt“ wird an den Ladesäulen Ökostrom aus 100 Prozent Wasserkraft. In Verbindung mit dem Elektroantrieb wird somit ein Schritt im Hinblick auf eine emissionsfreie und nachhaltige Region vollzogen.

Rotts Bürgermeister Daniel Wendrock freut sich, dass Bürger sowie Gäste und Durchreisende von der Lademöglichkeit profitieren: „Bereits im Jahr 2020 haben wir die Weichen für eine aktive gemeindliche Umweltpolitik gestellt und mittlerweile viele nachhaltige Projekte in unserer Gemeinde umgesetzt. So wurde unter anderem ein Arbeitskreis Umwelt ins Leben gerufen und Matthias Eggerl als Umweltreferent im Gemeinderat etabliert. Außerdem soll der Gemeinde-Fuhrpark um ein E-Fahrzeug erweitert und alle gemeindlichen Liegenschaften mit 100 Prozent Ökostrom versorgt werden. Die neue E-Ladestation ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Schritt in die Zukunft“, betont Wendrock.

Die ESB übernimmt als Energieversorger den Betrieb der Anlage und bietet Ladekarten an, die Fahrern europaweit Zugang zum Elektroladenetz ermöglichen. Dr. Josef Lipp, Teamleiter Neue Geschäftsfelder bei Energie Südbayern, erläutert die Zusammenarbeit mit der Gemeinde: „Wir bieten kommunalen Partnern intelligente Ladelösungen für eine moderne und vorausschauende Verkehrsplanung. Von der Planung und der Einholung der Fördermittel über die Umsetzung bis hin zum Betrieb der Anlage übernehmen wir sämtliche Leistungen – und das immer in enger Abstimmung mit unseren Projektpartnern.“

Freigeschaltet wird die Ladestation mittels einer App oder einer RFID-Karte (Radio-Freuquenz-Identifikations-Karte) im Scheckkartenformat. Die Ladesäule akzeptiert eine Vielzahl an Ladekarten und Apps verschiedenster Anbieter und Roaming-Partner. Durch die Nutzung einer Ladekarte oder App gestaltet sich der Lade- und Bezahlvorgang sowohl für Gelegenheitskunden als auch für Stammkunden unkompliziert.

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