Schnaitsee – „16 Jahre sind genug“ konstatierte Schützenmeister Fritz Graßl im Rahmen seines letzten Berichtes an der Spitze des Schnaitseer Schützenverein. „Aber ich werde dem Verein auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. Aber die alten Eisen gehören raus und junge engagierte Kräfte sollen jetzt bestimmen, wie es weitergeht. Ich glaube, wir „alten Eisen“ können einen gut geführten und gut organisierten Verein übergeben.“
Ehrungen am
1. Oktober geplant
Das bestätigten auch Bürgermeister Thomas Schmidinger, der die Neuwahlen leitete.
„Allein schon die Vorbereitung der Neuwahlen zeugt von der Qualität und der Homogenität im Verein. Selber bin ich auch schon 40 Jahre im Schützenverein und ich bin sogar im Sternzeichen ein Schütze. Aber getroffen hab ich nix“.
Da wegen Corona sportlich nur sehr wenig los sein durfte, wurden regelmäßige Schützenstammtische eingeführt. Das Königsschießen konnte zwar stattfinden „aber die Ketten konnten bis jetzt nicht verliehen werden“ so Graßl. Die Ehrungen sollen jetzt im Rahmen des Anfangsschießen am 1. Oktober durchgeführt werden.
Schriftführer Arno Prexl berichtete von den Absagen des Gruppen- und Vereinsschießens und leider auch des Vereinsausfluges. „Wir hoffen, dass wir ab jetzt wieder regelmäßig unsere Schießabende durchführen können.“ Sportleiter Philipp Löffelmann freute sich über gute Platzierungen bei den Gaumeisterschaften 2020. Der zweite Platz von Christian Sewald überragte hier alles. „Das mit den Regeln für die Schießabende macht es für uns alle nicht leichter. Oft sind die Regelungen unverständlich. Aber da müssen wir durch,“ hieß es. Mannschaftsführer Max Randlinger berichtete von den Ergebnissen im Pistolenschießen.
Da endete die angelaufene Saison 2020 wegen Corona wieder nach zwei Vergleichen. Nicht viel besser erging es den Gewehrschützen. Doch die fünf Schützen und Schützinnen verbesserten den Vereinsrekord von 1511 auf 1514 Ringe. „21/22 wollen wir unseren Schnitt halten und den Verbleib in der Gauliga sichern.“ Auch der Kassenbericht von Christine Prexl in Vertretung von Beate Schreiner enthielt wenig Bewegung. Immerhin konnte das Vereinsvermögen um 50 Euro gesteigert werden.