Ramerberger gedenken der Kriegsopfer

von Redaktion

Das Gedenken zum Volkstrauertag wird in Ramerberg traditionell nach dem Feiertag begangen. Mit einem Gedenkgottesdienst und der Ehrung durch Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal gedachten viele Pfarrangehörige mit den Fahnenabordnungen aller Ortsvereine der Opfer der Weltkriege. Über ein Jahrhundert nach Ende des Ersten Weltkrieges und 75 Friedensjahre nach dem Zweiten Weltkrieg sagen sich viele: „Man muss doch auch endlich einmal vergessen können!“ Prälat Günther Lipok betonte jedoch in seiner Ansprache: „Wir können nichts mehr dafür, aber wir sind die Nachkommen derer, die für beide Weltkriege im vergangenen Jahrhundert die Verantwortung tragen. Da die Geschichte und somit die Fehler der Vergangenheit uns immer wieder einholen, kann unsere Antwort nur in der Zukunft liegen. Sich an die Vergangenheit zu erinnern, heißt auch, für eine bessere Zukunft einen wichtigen Schritt wagen.“ Nach einer Erklärung von Hans Weiderer als Vorsitzendem der Krieger- und Soldatenkameradschaft mussten Kirchenzug mit Kapelle und Herbstversammlung der KSK pandemiebedingt abgesagt werden. Foto Penzkofer

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