Junge Kräfte stärken den Vorstand des Burschenvereins

von Redaktion

Jahreshauptversammlung mit um ein Jahr verspäteten Neuwahlen – Ausblick auf 2022 gewagt

Schnaitsee – Bei der Jahreshauptversammlung des Schnaitseer Burschenvereins sprach Bürgermeister Thomas Schmidinger den Verantwortlichen Mut zu. „Macht weiter so. Es kommen auch wieder andere Zeiten und nachat loss mas bei de Fester richtig kracha. Lasst euch nicht entmutigen.“ Schmidinger würdigte den Burschenverein als „sehr wichtigen Verein in der Gemeinde“ und dankte für den sozialen Einsatz – etwa beim Klopfersingen.

Bei den vom Bürgermeister geleiteten Neuwahlen, die mit einem Jahr Verspätung stattfanden, wurden zu der bewährten Führung junge Kräfte in die Verantwortung genommen. Die Mitglieder bestätigten im Amt die beiden Vorsitzenden Franz Söll und Bene Randlinger, Schriftführer Florian Hölzl und Kassier Matthias Nachbar. Neu gewählt wurden die weiteren Kassiere Thomas Wimmer und Michael Peteranderl für Max Randlinger und Johannes Seidl sowie die Fähnriche Christoph Nachbar, Martin Randlinger und Thomas Oberbauer für Andreas Mittermayr und Josef Unterauer. Die Bedeutung der Fähnriche hob der Bürgermeister besonders hervor. „Es ist eine wichtige Pflicht, etwa bei Beerdigungen, zuverlässig den letzten Weg verstorbener Vereinsmitglieder zu begleiten.“ Als Kassenrevisoren wurden Karl Stettner und Josef Zehetmaier bestätigt.

Der Abend begann mit einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, den Heimatpriester und Vereinsmitglied Pfarrer Hans Oberbauer zelebrierte.

Der Kassenbericht von Matthias Nachbar offenbarte den Mitgliederstand von 511. Damit sind die Schnaitseer Burschen der zweitgrößte Verein im Gau. Mangels einnahmekräftiger Veranstaltungen wiesen beide Berichtsjahre Verluste auf. Da aber der Verein in den Jahren zuvor gut gewirtschaftet hatte, können diese finanzielle Löcher verkraftet werden. Auf Antrag von Revisor Karl Stettner wurde die Vorstandschaft für 2020 und 2021 entlastet.

Wegen der Pandemie fiel auch der Bericht von Schriftführer Florian Hölzl nicht sehr umfangreich aus. Er erinnerte an die Skifahrten Anfang 2020, die noch durchgeführt werden konnten. „Der Maibaum für 2020 wurde zwar noch umgesägt, konnte aber bisher nicht aufgestellt werden.“ Heuer konnte eine Fahrt nach Köln und zum Kartfahren durchgeführt werden. Auch das Klopfersingen mit einer Spendensumme von aufgerundeten 2300 Euro für den Kindergarten und die Helfer vor Ort konnte wieder stattfinden.

In seiner Vorschau für 2022 nannte der alte und neue Vorsitzende Franz Söll die geplante Zwei-Tages-Skifahrt Anfang des Jahres, das Aufstellen des Maibaums am 8. Mai, die Sonnwendfeier mit Disco am 24./25. Juni sowie die Feste in Seeon und Halfing und das Gaufest in Nußdorf am 7. August. Josef Unterforsthuber

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