„Bücherbokx“ offiziell der Obinger Öffentlichkeit übergeben

von Redaktion

Kammersängerin Brigitte Fassbaender unterstützt das Projekt

Obing – Zur Freude der Obinger Leseratten sind schon viele Bücher von Kochbüchern bis zu Romanen und Jugendliteratur in der „Bücherbokx“ an der Einmündung der Kienberger Straße gelandet und bereits mit nach Hause genommen worden, denn jeder kann sich hier bedienen, der auf der Suche nach Lesestoff ist – ganz ohne Kosten. Nun wurde der Öffentlichkeit diese gute Einrichtung von Bürgermeister Sepp Huber, offiziell übergeben und der Werdegang des Projektes erläutert. Die Initiatoren Ingrid Wimmer, Thomas Breu und Christine Bender kannten den Bücherschrank bereits aus anderen Gemeinden und suchten nach Möglichkeiten, so etwas auch im Ort zu schaffen. Da traf es sich gut, dass die in Obing wohnende Kammersängerin Brigitte Fassbaender die 5000 Euro des ihr verliehenen oberbayerischen Kulturpreises dazu nutzen wollte, das kulturelle Leben in Obing zu unterstützen. Das Konzept „öffentlicher Bücherschrank“ überzeugte sie und so konnte mit ihrer Hilfe und zusätzlich privaten Spenden der Gemeinderäte, die extra für diesen Zweck konzipierte „Bücherbokx“ angeschafft werden. Dessen besonderer Pluspunkt: Die Bücher sind hinter Glasscheiben gut sichtbar aufbewahrt und laden auch denjenigen zum Lesen ein, der eigentlich nicht ständig auf der Suche nach Lesestoff ist. Damit diese Einrichtung der Gemeinde künftig trockeneren Fußes und barrierefrei erreichbar ist, wird rund um die „Bücherbokx“ demnächst auch noch gepflastert, kündigte Bürgermeister Huber an. Wimmer erläuterte, wofür die „Bücherbokx“ keinen Platz hat: „Politische und pornografische sowie gewaltverherrlichende Literatur sind verboten.“ Es sollte außerdem nichts hineingestellt werden, was heutzutage niemand mehr braucht wie beispielsweise Lexika, die nur zu viel Platz wegnehmen würden.igr

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