Aus Dankbarkeit: Wirtschaftsförderungsverband verzichtet auf städtischen Zuschuss für die Werbung

von Redaktion

Wasserburg – „Vielen Dank für diese Offenheit und Ehrlichkeit“: So hat Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) im Haupt- und Finanzausschuss auf ein Schreiben des Wirtschaftsförderungsverbandes (WFV) reagiert, in dem dieser den Verzicht auf den Werbekostenzuschuss der Stadt erklärt.

Heuer werde es dazu keinen Antrag geben, schreibt der WFV-Vorsitzende Andreas Bonholzer gemeinsam mit Wirtschaftsreferent Christoph Klobeck. Kölbl verlas den Brief in öffentlicher Sitzung.

Aufgrund der in den vergangenen zwei Jahren ausgefallenen Feste habe der WFV die Werbekosten „optimieren“ können, heißt es dort. Außerdem sei der Zusammenschluss der Geschäftsleute aufgrund der „großartigen Unterstützung“ der Stadt in Corona-Zeiten gut durch die Pandemie gekommen.

Es habe Zuschüsse und Unterstützung für Aktionen wie den „Wunscherfüller-Gutschein“ zur Ankurbelung der Geschäfte gegeben. Deshalb sei der Werbekostenzuschuss heuer nicht notwendig.

Da in diesem Jahr das Leben in der Stadt mit den vielen Festen wieder seinen Gang aufgenommen habe, hoffe der WFV jedoch, 2023 erneut mit einem Zuschussantrag für die Werbekosten auf die Stadt zukommen zu dürfen.duc

Artikel 1 von 11