Kleinster gemeinsamer Nenner zur gegenwärtigen Gesamtlage

von Redaktion

„Alles absurd“ heißt das Motto des neuen Theaterjahres – Premiere von Goethes „Werther“ und zahlreiche Wiederaufnahmen

Wasserburg – Die Spielzeit 2022/23 wird im Theater Wasserburg am Samstag, 15. Oktober, um 20 Uhr mit BR-Kulturjournalist Christoph Leibold und dem Ensemble eröffnet. „Alles absurd“ steht als Überschrift über dem neuen Theaterjahr – als kleinster gemeinsamer Nenner resultierend aus der Frage, wie sich unsere gegenwärtige Gesamtlage in Worte fassen lässt.

Am Freitag, 21. Oktober, um 20 Uhr folgt die erste Premiere mit „Werther“. Nik Mayr beschäftigt sich als Regisseur mit Goethes „Leiden des jungen Werthers“ und begibt sich auf die Spur des Umgangs mit Gefühlswelten, die alters- und geschlechtsunabhängig für Aufruhr sorgen können. Die Komödie „Johan vom Po entdeckt Amerika“ von Literaturnobelpreisträger Dario Fo kommt Ende Oktober erneut ins Theater Wasserburg zurück. Im November sind etliche Gäste im Haus: Das Tanzstudio Belacqua beschließt am Samstag, 5. November, das fünfmonatige, vom Sonderfonds „DIS-TANZEN“ im Rahmen von „Neustart Kultur“ geförderte Projekt „Tanz mal fünf“ mit der Aufführung einer Tanzcompany. Zu sehen ist das Kollektiv „Visitors“ mit der Produktion „On her shoulders“.

An den Wochenenden danach sind die Preisträger der 16. Wasserburger Theatertage noch einmal mit den gekürten Produktionen zu sehen: Heiko Dietz mit „The Fear of 13“ am Samstag und Sonntag, 12. und 13. November, und Lucca Züchner mit „Kitzeleien – Der Tanz der Wut“ am Samstag und Sonntag, 19. und 20. November.

„Die Zofen“ von Jean Genet, „Die wahre Geschichte“ nach Christoph Hein und eine Geschichte vom „Rotkäppchen … oder so ähnlich“ – drei Eigenproduktionen des Theaters Wasserburg aus der vorherigen Spielzeit – kehren ebenfalls auf die Bühne zurück.

In der Literatur-Reihe „Betreutes Trinken“ unter der Leitung von Mayr gibt es Lesungen mit dem Ensemble, donnerstags in der Bar Helmut. „Ei Ei Ei“ heißt ein neues Stück für die kleinsten Theaterbesucher ab drei Jahren. Und mit „Sunshine“ von William Mastrosimone ist eine Komödie in Planung. Der genaue Spielplan sowie aktuelle Änderungen stehen unter www.theaterwasserburg.de. Beginn ist donnerstags bis samstags sowie feiertags um 20 Uhr sowie sonntags (wenn kein Feiertag) um 19 Uhr. Kindervorstellungen finden sonntags um 11 Uhr, an Heiligabend um 15 Uhr statt. Karten sind unter www.theaterwasserburg.de, im Vorverkauf in der Tourist-Info und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg sowie beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss Ticket-Zentrum Rosenheim erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Die im Haus befindliche Bar Helmut hat zu allen Vorstellungen geöffnet.

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