Waldhausen – Selbst gepflanztes Gemüse und auch Salat kann jetzt mitten im Winter in Waldhausen geerntet werden. Hans Schmid, der Vorsitzende des Gartenbauvereins, führte durch das besondere Gewächshaus und erklärte den selbst entwickelten Aufbau.
Die Rückseite und das Hochbeet sind mit Betonsteinen gemauert, alles andere entstand in massiver Holzbauweise. Das Gewächshaus ist mit einer automatischen Belüftung ausgestattet, während das Hochbeet mit einer Bodenheizung ausgerüstet und gut isoliert ist. Die Bodenheizung wird mit Eigenstrom aus der Photovoltaik-Anlage betrieben. Dazu habe er eine automatische Bewässerung eingebaut.
Beim Eintreten fällt sofort die grüne Vielfalt im Beet auf. Schmid säte im Oktober Kopfsalat, Pflücksalat, Endivien, Eissalat, Feldsalat und Radieschen.
Stolz erzählte er: „Seit Weihnachten ernten wir durchgehend frischen Salat. Mitte Februar habe ich jetzt wieder neu eingesät. Radieserl, Radi, Eissalat, Kopfsalat, Feldsalat, Endivien und Pflücksalat.
Die Neuansaat sprießt und wächst. So wie es aussieht, haben wir den ganzen Winter einen frischen Salat.“ Für Schmid und alle Waldhausener soll es in Zukunft heißen: „Kein Salat aus Holland oder gar Ägypten, sondern auch im Winter aus Waldhausen.“
Dieses Wissen will der Biolandbauer auch allen interessierten Bürgern weitergeben. Mitte September veranstaltet der Gartenbauverein Waldhausen dazu bei Hans und Marianne Schmid in Bernöd eine Gewächshausführung mit anschließender Brotzeit.ju