Feuerwehr Allmannsau pflegt das gesellschaftliche Leben

von Redaktion

Bürgermeisterin Sissi Schätz lobt bei Generalversammlung die Leistung der Senioren und die Jugendarbeit

Allmannsau – Mit 137 Einsatzstunden zog die Feuerwehr Allmannsau zur Generalversammlung im Hofcafé Bilanz. Landrat Max Heimerl lobte die Motivation der Jugend, den Einsatz am Nächsten und das Gesellschaftsleben. Die Feuerwehr Allmannsau verstehe es, die Jugend zu motivieren, so der Landrat. Dafür müsse man heute schon etwas bieten. In erster Linie würdigte er die Umsetzung der Aufgaben einer Wehr: den Einsatz für den Nächsten und die Pflege des gesellschaftlichen Lebens.

Vorsitzender Hans Kneißl listete in seiner Rückschau die Beteiligung der Allmannsauer Wehr am öffentlichen Leben auf. Sie habe an der Florianimesse teilgenommen und die Feste rundum besucht. Die Fahnenabordnung sei oft ausgerückt. Das Brezenpaschen werde heuer ausfallen. Den Vereinsausflug verlegte der Verein auf Antrag auf das zweite Septemberwochenende. Kneißl richtete an alle Aktiven seinen Dank, speziell an den Vorstand, die Inspektion, die Gemeinde, die Fahnenabordnung und an Gastronom Matthias Bachmeier. Kommandant Heinrich Wagner zitierte aus der Vereinsstatistik 41 Aktive, sechs Feuerwehrfrauen, drei Ehrenmitglieder und 52 Passive. In den aktiven Dienst seien die Feuerwehranwärter Christine Fußstetter und Luca Murru übergetreten. Die 13 Einsätze zu 137 Stunden galten nach Wagner vorwiegend der technischen Hilfeleistung und Verkehrsabsicherung. Weiter hatte er in seiner Bilanz zwölf Monatsübungen, neun Funkübungen, Ausbildungen für Truppmann und das Absolvieren von Leistungsabzeichen.

Für sechs junge Mitglieder berichtete Jugendleiter Josef Wimmer von sieben Übungen und der Teilnahme am Wissenstest. Kassier Peter Kebinger bilanzierte, dass die Wehr gut aufgestellt sei. Bürgermeisterin Sissi Schätz (SPD) unterstrich die Leistung der Senioren der Feuerwehr: „Sie haben gute Arbeit geleistet.“ Somit hätten sie den Jungen vieles auf den Weg gegeben.

Soyens Bürgermeister Thomas Weber (GWS) dankte für die Arbeit und stellte fest, dass der Einsatz der Wehr landkreisübergreifend klappt. Die Allmannsauer bedienen aufgrund ihrer Lage drei Gemeinden von zwei Landkreisen: Haag, Rechtmehring und Soyen. Kreisbrandinspektor Bernd Michl dankte vor allem für die Ausbildung: „Ihr macht das hervorragend.“ Kommandant Stefan Reger aus Haag betonte die Zusammenarbeit auf Gemeindeebene: „Ich hoffe, dass es so weitergeht.“ Die besondere Ehrung erfuhr Josef Schloifer, der nach 49 aktiven Einsatzjahren in den passiven Dienst übergeht. Eine Urkunde erhielt Hans Kneißl senior für die Ernennung zum Ehrenkommandanten. Mit einem Gutschein würdigte die Wehr schließlich den Einsatz von Markus Eisenauer, der 21 Jahre für die Fahnenabordnung tätig war. xy

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