In den Rechtmehringer „Kirchenwirt“ zieht neues Leben ein

von Redaktion

Sonja und Fred Schweiger führen ab April das Gasthaus fort – Heimat für gesellschaftliches Leben im Ort

Rechtmehring – In den „Kirchenwirt“ in Rechtmehring zieht ab April neues Leben ein. Sonja und Fred Schweiger wollen das Traditionsgasthaus auf bayerische Art neu etablieren und damit dem gesellschaftlichen Leben im Dorf wieder eine Heimat bieten.

In der heutigen Zeit sei dies schon eine Herausforderung, räumt der neue Kirchenwirt ein. Der Euro sitze nicht mehr so locker und die Probleme mit Personalmangel seien bekannt. Dennoch ist er überzeugt, die aktuellen Hürden meistern zu können. Dass er in der Gastronomie aufgewachsen ist, ist dabei sicherlich ein Vorteil. Schon in der Jugend begann er in Biergärten, unter anderem bei Gourmetkoch Christian Grainer, zu kellnern. In Wasserburg und Haag war er selbst viele Jahre als Gastronom tätig.

Ehefrau Sonja kommt ebenfalls aus der Branche. Erfahrungen sammelte sie auch als Bedienung am Rosenheimer Herbstfest und am Oktoberfest. Tochter Franziska wird sich neben ihrem Beruf als Steuerangestellte mehr im Hintergrund einbringen.

Die Küche soll für eine übersichtliche Auswahl an bayerischen Schmankerln ausgerichtet werden. Heimisch bleibt auch die Auswahl der Getränke.

Das Ehepaar Schweiger möchte bayerische Gemütlichkeit in bodenständiger Wirtshauskultur wieder vereinen. Stammtische sollen hier ebenso heimisch werden, wie Kartenspieler. Für Liebhaber von Dart und Billard steht ein Nebenraum zur Verfügung. Ein Teil des Saales soll umgestaltet werden, um künftig Musikveranstaltungen organisieren zu können. Sonntags wird die Theke mit hausgebackenem Kuchen von Sonja und Tochter Franziska bestückt.

Bei der Preisgestaltung wollen die neuen Wirtsleute „die Kirche im Dorf lassen“ und hoffen, dass ein Teil des Rechtmehringer Vereinslebens künftig wieder beim Kirchenwirt stattfindet.xy

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