Maitenbeth – Der Obst- und Gartenbauverein Maitenbeth traf sich zu seiner Hauptversammlung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Jakob Moser hielt Schriftführerin Sabine Frost einen Jahresrückblick. Von den zahlreichen Veranstaltungen erwähnte Frost unter anderem das Fastenessen mit den Maitenbethener Landfrauen, die Wanderung mit Kräuterpädagogin Helga Röder, das Kräuterbuschenbinden für den Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt, die Adventsfeier und den Weihnachtsmarkt, bei dem der Verein mit einer Nusskanone vertreten war.
Für Obdachlosenhilfe
und Kindergarten
Von den geleisteten Benefizaktionen wurden die St.-Bonifaz-Obdachlosenhilfe und der Maitenbether Kindergarten unterstützt. Besucht wurden nicht nur Mitglieder zu runden Geburtstagen, sondern auch das 100-jährige Gründungsfest des Schützenvereins Hubertus Brandstätt und das Kasfest in Kössen. Nicht zuletzt standen einige Aktionen für Kinder auf dem Programm, so zum Beispiel eine Pflanzaktion und ein Ausflug im Rahmen des Ferienprogramms mit der Fähre zum Naturerlebnispfad Innauen. Der Kassenstand von Katharina Erber war trotz eines kleinen Minus im Vergleich zum Vorjahr zufriedenstellend. Bürgermeister Thomas Stark bestätigte eine einwandfreie Kassenführung, weshalb der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Moser informierte über regelmäßige Kreisversammlungen und über die Teilnahme an einem Gartenpfleger-Lehrgang in Zangberg. Die Mitgliedskarten für einen ermäßigten Eintritt zur Landesgartenschau in Kirchheim seien mit der Einladung zur Jahresversammlung verschickt worden. Auch heuer stünden wieder ein Tagesausflug und eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt im Kalender. Der 40. Geburtstag des Vereins, der 2025 anstehe, solle gebührend gefeiert werden. Geplant sei ein Drei-Tages-Ausflug, voraussichtlich an den Bodensee mit Besichtigung eines Gartens oder eines Weinbaubetriebes.
Der Vorsitzende informierte auch darüber, dass der Landesverband die Mitgliedsbeiträge ab 2025 erhöht, weshalb auch der bisherige Jahresbeitrag von acht Euro entsprechend angepasst werden müsse.
Abschließend hielt Peter Gasteiger aus Gars einen Vortrag über Gemüsebau im eigenen Garten in Zeiten des Klimawandels. Er erklärte, wie heimische Gemüse- und Kräuterarten am besten gedeihen und ohne chemische Keule an verschiedene Umwelteinflüsse angepasst werden können. Dabei gab er auch Tipps zur biologischen Schädlingsbekämpfung und zur Pflege nützlicher Tiere im Hausgarten. Der Garten, so Gasteiger, sei ein komplexes System, das nur richtig funktioniere, solange alle Spieler in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stünden.