Mühldorf – Im Landkreis Mühldorf fand kürzlich das erste Vernetzungstreffen sozialer Einrichtungen und Organisationen statt. Mit dem Ziel, Synergien zu schaffen und einen Austausch zu ermöglichen, lud die Behindertenbeauftragte Claudia Hausberger zu diesem Treffen ein. Die breite Palette an Angeboten für Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter im Landkreis war dabei ein zentraler Diskussionspunkt.
Landrat Max Heimerl äußerte sich in seinem Grußwort dankbar für die Arbeit der Anwesenden und betonte die Vielfalt der Angebote und Einrichtungen im Landkreis.
Trotz der schwierigen Haushaltssituation, die Kürzungen in vielen Bereichen, insbesondere bei freiwilligen Leistungen, mit sich bringt, zeigte sich Heimerl optimistisch. „Mit allen von den Kürzungen betroffenen Stellen haben wir im Vorfeld gesprochen“, berichtete der Landrat. „Gemeinsam sind wir auf einem guten Weg. Eine transparente, offene Kommunikation ist in schwierigen Situationen genauso wichtig, wie die Vernetzung untereinander. Dadurch können Synergien geschaffen und Kosten gespart werden.“ Claudia Hausberger ergänzte, dass gerade angesichts des Fachkräftemangels die Vernetzung für öffentliche, private und caritative Einrichtungen und Träger wichtig sei, um voneinander zu profitieren.
Im Rahmen des Treffens stellten sich diverse Stellen vor. Diese stellen nur einen kleinen Teil der Dienste und Träger dar, die im Landkreis für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene tätig sind. Zukünftig sollen diese mit Namen und Zuständigkeit auch auf der Homepage des Landkreises unter der Rubrik Behindertenbeauftragte zu finden sein.