Plan „Diebergfeld“ wird überarbeitet

von Redaktion

Albaching will Nachverdichtung ermöglichen

Albaching – Der Gemeinderat Albaching beschloss bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig, dass der Bebauungsplan für das Albachinger „Diebergfeld“ überarbeitet und eine Nachverdichtung ermöglicht werden soll. Der Rat beauftragte Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) mit der Auswahl eines Planungsbüros. Das Ergebnis muss er dem Gremium mitteilen.

Im November hatte der Rat die Aufstellung der zehnten Änderung des Bebauungsplans beschlossen (wir berichteten), wobei der Änderungsbereich nur die Teilfläche eines Grundstücks sowie die Zufahrt umfasste. Einige Inhalte weichen von der bisherigen Planung und den Festsetzungen des Bebauungsplans ab, beispielsweise die Anhebung der Wandhöhe auf sechseinhalb Meter, eine Überschreitung mit Nebenanlagen um 100 Prozent und die Zulässigkeit von Gauben zusätzlich zu den Quergiebeln. Einige dieser Änderungen sind projektbezogen auf das eine Grundstück und nicht unbedingt auf das restliche Baugebiet anwendbar. Andere Festsetzungen aber, wie die Anhebung der Wandhöhe und der Grundfläche sowie die Zulässigkeit von Gauben, sind aber unter Umständen auch auf das restliche Baugebiet anwendbar.

Der Gemeinderat überlegte, ob man in einem Folgeverfahren die ein oder andere Änderung auch auf das restliche Baugebiet ausweitet und auch den Bebauungsplan „Albaching-Diebergfeld“ damit allgemein überarbeitet. Das per Beschluss beauftragte Planungsbüro soll nun eine verträgliche und sinnvolle Nachverdichtung ausarbeiten und die bisherige erste bis zehnte Bebauungsplanänderung sowie die bereits erteilten Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans mit einarbeiten. id

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