2300 Stunden bei 159 Einsätzen geleistet

von Redaktion

Jahresversammlung der Feuerwehr St. Wolfgang – Stellvertreter gewählt

St. Wolfgang – Zu insgesamt 159 Einsätzen ist die Feuerwehr St. Wolfgang im vergangenen Jahr ausgerückt. Davon berichtete der stellvertretende Kommandant Dominik Lechner in der diesjährigen Jahresversammlung. Neben Einsätzen, Übungen und dem gesellschaftlichen Jahresgeschehen stand das Jahr vor allem unter dem Zeichen des Jubiläums 150 Jahre Feuerwehr St. Wolfgang.

52 Übungen abgehalten

Die Jubiläumsfeier ist mit einem Einsatz gestartet, erinnerte sich Lechner, genauso wie die Jahresversammlung pünktlich zu Beginn die First Responder forderte. Diese waren auch im vergangenen Jahr oft ausgerückt. Rund 2300 Stunden waren die Floriansjünger in 2023 im Dienst am Nächsten, unter anderem bei 14 Bränden, 108 technischen Hilfeleistungen wie Hochwasser oder Sturmschäden zum Jahresende oder 22 Verkehrsunfällen, wo sich die Autobahn bemerkbar machte. Um bei Einsätzen gut vorbereitet zu sein, hat die Feuerwehr St. Wolfgang 52 Übungen von Funkübungen bis hin zu Fachgebietsübungen abgehalten. Der Kommandant bescheinigte eine „ordentliche Stunden- und Teilnehmerzahl“. Insgesamt leisteten die Feuerwehrleute mit Einsätzen und Übungen über 3300 Stunden im Ehrenamt. „Wir sind gut aufgestellt für die Zukunft“, betonte er in Anbetracht der Neuaufnahmen in die Feuerwehr und appellierte an seine Kameraden: „Macht weiter so.“

Auch die Jugend war wieder fleißig, wie Benedikt Steinle berichtete. Unter anderem mit einer Übung mit der Hundestaffel, einer 24-Stunden-Übung sowie Ständen bei der 150-Jahr-Feier und dem Christkindlmarkt. Die Christbaumsammelaktion hatte außerdem sein zehntes Jubiläum. Dabei sammelten die jungen Feuerwehrleute circa 200 Bäume. Vorsitzender Hartwig Vogelsgesang berichtete über das vergangene Vereinsjahr mit Feuerwehrball, Fasching, Nikolausfeier mit Versteigerung und Christkindlmarkt. Höhepunkt war die Feier zum 150-jährigen Bestehen. Diese stand auch im Fokus des Kassenberichts von Wolfgang Rachl. Über 3000 Mass Bier, so hatte der Kassier ausgerechnet, hatten die Feuerwehrleute ausschenken müssen, allein um die Fixkosten zu decken. Letztlich war ihnen das gelungen, denn sie erreichten auch unter Abzug der Material- und Verpflegungskosten ein Plus. Auch mit den übrigen Aktionen und Kosten des Jahresverlaufs, darunter etwa der Kauf eines Schutzzelts, hatte der Verein zum Jahresende mehr in der Kasse.

Wolfgang Hartinger übernimmt Nachfolge

Weil Anna Wimmer ihr Amt niedergelegt hat, wählten die Floriansjünger zur Versammlung einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden. Wolfgang Hartinger übernimmt die Nachfolge und steht Vorsitzendem Vogelsgesang künftig zur Seite.

Ein Höhepunkt der Jahresversammlung war die Ernennung von Gerhard Untergehrer zum Ehrenmitglied sowie Ehrenvorsitzenden der Feuerwehr St. Wolfgang. „Er hat den Verein sehr lange Zeit geführt und viel für die Feuerwehr geleistet“, betonte der Vorsitzende. Abschließend stellte Verwaltungsleiter Christian Miksch der Gemeinde St. Wolfgang die Pläne für das neue Feuerwehrhaus vor.

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