4387 Stunden im Dienst am Bürger

von Redaktion

Jahresversammlung der Feuerwehr Isen – 66 Aktive rücken zu 257 Einsätzen aus

Isen – „In den vergangenen zwölf Monaten haben wir als Feuerwehr Isen wieder einmal bewiesen, dass unser Engagement und unsere Einsatzbereitschaft unerschütterlich sind“, zeigte sich Kommandant Andreas Maier in seinem Bericht zur Jahresversammlung der Feuerwehr Isen stolz über seine Mannschaft. „Gemeinsam haben wir zahlreiche Brandeinsätze bewältigt, Menschenleben gerettet und wichtige Unterstützung in Notlagen geleistet.“

Zu 257 Einsätzen ausgerückt

Zu 257 Einsätzen ist die Feuerwehr Isen im vergangenen Jahr ausgerückt. Insgesamt 997 Stunden waren die Floriansjünger unter anderem bei Verkehrsunfällen, Sturmschäden, Bränden und Personenrettungen beschäftigt. Die 66 Aktiven haben im vergangenen Jahr außerdem 53 Übungen absolviert, es fanden zudem zahlreiche Aus- und Fortbildungen statt. Insgesamt hat die aktive Mannschaft 4387 Stunden bei Übungen, Arbeiten und Einsätzen ehrenamtlich im Dienst für die Bürger des Markts Isen geleistet. Der Kommandant berichtete außerdem von der bevorstehenden Indienststellung des Abrollbehälters Gefahrengut. Das Fahrgestell sei bereits geliefert worden, für die Erstellung des Aufbaus mit Hakengerät und Kran gebe es allerdings noch keinen Zeitplan. Er halte eine Auslieferung im Sommer für realistisch. Weiter informierte er über die Beschaffung von Notstromaggregaten, um die Einsatzfähigkeit der Wehr bei Stromausfall zu erhalten.

Nicht nur im Einsatz, auch bei gesellschaftlichen Themen war die Feuerwehr Isen im vergangenen Jahr aktiv. Davon berichtete Vorsitzender Bernhard Schex. Er erzählte vom Besuch der drei dritten Klassen der Grundschule, bei dem sich die Schüler über die Arbeit der Feuerwehr informierten und Isen aus dem Korb der Drehleiter heraus von oben ansehen konnten. Auch die Kindergarten- und Krippenkinder des Kinderlandes Isen bekamen die Gelegenheit, im Feuerwehrfahrzeug zu sitzen. Neben einem Ski- und Rodelausflug nach Söll und der Teilnahme an den Feierlichkeiten der umlie-genden Feuerwehren fand auch das eigene Feuerwehrfest statt.

Sommerpause zum Renovieren genutzt

Die Sommerpause wurde für Renovierungsarbeiten im Stüberl genutzt. Im vergangenen Jahr neu als Gerätehauswart wurde Walter Maier ernannt. Damit tritt er die Nachfolge von Zeno Stolz an. Die 24 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr haben in 20 Übungen, darunter eine 24-Stunden-Übung, 773 Stunden in ihre Ausbildung investiert, berichtete Jugendwart Philipp Huber. Er hat das Amt vor einigen Monaten von Martin Kowalski übernommen, der sich seit 2008 als Jugendwart und zuvor ab 2003 als dessen Stellvertreter eingesetzt hatte. Kurz vor der Jahresversammlung hat schließlich Robert Stingl den Posten des Jugendwarts übernommen. Die jungen Feuerwehrleute gestalteten unter anderem das Feuerwehrfest mit und legten den Wissenstest ab.

Abschließend nahm der Kommandant die Ehrungen und Beförderungen vor. Dabei erhielten drei Aktive für ihren Dienst ein Abzeichen für die Uniform überreicht. Seit zehn Jahren ist Franz Rzepka im aktiven Dienst. Für 20 Jahre erhielten Stefan Junger und Zeno Stolz das Dienstabzeichen verliehen. Lisa-Marie Görls, Nico Kellerbauer, Anja Schuster, Theresa Schex und Joel Wendt wurden zu Feuerwehrmännern beziehungsweise -frauen befördert, Wolfgang Gierlinger zum Hauptfeuerwehrmann und Tim Hoffmann zum Löschmeister. Als humorvollen Ausklang verlas Zweiter Bürgermeister Michael Feuerer sein Grußwort, das er sich von ChatGPT in einer seriösen und einer lustigen Variante hatte entwerfen lassen.

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