Fest-Marathon im Wasserburger Land

von Redaktion

Frühlingsfest startet am 8. Mai mit Umzug – Die Mass kostet 11,60 Euro

Wasserburg – Die Vorfreude auf das Wasserburger Frühlingsfest steigt: Am 8. Mai ist es so weit. Moritz Hasselt, Zweiter Vorsitzender vom Wirtschaftsförderungsverband (WFV) und verantwortlich für den Festplatz, spricht von der „heißen Planungsphase“. Die meisten Schausteller seien bereits geklärt. Größte Fahrgeschäfte in diesem Jahr: Ein „Breakdance“ und der traditionelle Auto-Scooter.

Platz wird neu
gekiest

Derzeit werde der Festplatz neu gekiest, erzählt Hasselt. Im vergangenen Jahr hatte es Kritik gegeben, dass die Fläche sehr uneben und deswegen nur schwer begehbar gewesen sei. Das habe vor allem mit der langen Regenzeit zu tun, die vor dem Frühlingsfest 2023 war. „Dadurch hat sich viel Humus unter dem Kies gebildet“, erklärt er. Die Erde darunter werde nun abgetragen und das Areal neu gekiest. Geteert, wie von der CSU im Stadtrat vor einigen Monaten beantragt wurde, werde aber für 2024 noch nicht. Zeitlich sei dies nicht möglich, so Hasselt. Weitere Neuerungen für die beliebte Veranstaltung gebe es dieses Jahr ansonsten nicht.

Keine Verlegung auf
Christi Himmelfahrt

So werde die Idee, den Festzug vom Mittwochabend (8. Mai) auf Christi Himmelfahrt zu verlegen, 2024 nicht verwirklicht. Insbesondere die Feuerwehr Attel-Reitmehring, die an diesem Tag ihr 150-jähriges Jubiläum feiert, hatte die Pläne kritisiert. Die Sorge sei, so hatte es Vorsitzender Andreas Klitzner in der Jahreshauptversammlung ausgedrückt, dass sich die Vereine zwischen dem Festzug zum Wasserburger Frühlingsfest und dem Besuch des Gründungsfestes der Feuerwehrler entscheiden müssten. „Wir werden deshalb den Umzug noch einmal am Mittwochabend machen“, erklärt Hasselt.

Bekannt
und beliebt

Auf Dauer sei jedoch der Plan, den Festumzug auf Donnerstag zu verlegen, aus finanziellen Gründen. „Tatsache ist, ein Festumzug kostet sehr viel Geld“, erklärt Hasselt. Die rund 100 Teilnehmer des Umzugs würden dafür vom WFV Bier- und Essensmarken erhalten. So werde der Umsatz an diesem Abend deutlich geschmälert. Gleichzeitig stehe fest, „dass der erste Abend eigentlich sehr gut läuft.“ Aufgrund der Terminüberschneidung werde man dieses Jahr aber davon absehen, den Festumzug an Christi Himmelfahrt zu machen.

Doch nicht nur das Feuerwehrfest, auch andere terminliche Überschneidungen wird es in diesem Jahr wieder geben. Unter anderem das Gmoafest in Edling (3. bis 6. Mai) mit der 150-Jahr-Feier der Feuerwehren Edling und Steppach (am 5. Mai), die erste Garser Au-Dult (3. bis 8. Mai), das Rotter Bierfest (8. Mai bis 13. Mai) überschneiden sich zumindest zeitweise terminlich.

Auch Hasselt ist dies bewusst. Er gibt zu, dass auch er die Terminüberschneidung teils „kritisch“ sehe. Jedoch fürchtet er dabei nicht, dass die Besucher wegbleiben. „Das Frühlingsfest ist bekannt und beliebt“, sagt er. Doch als Verantwortlicher für den Festplatz sei es teils frustrierend, die richtigen Schausteller zu finden. „Oft befinden sie sich noch in Grafing“, erzählt Hasselt. Dieses Jahr hätten ihm auch einige abgesagt, weil sie auf der Garser Au-Dult sind. „Als Festplatz-Verantwortlicher hat man natürlich die Ideal-Vorstellung. Es ist enttäuschend, wenn diese nicht erfüllt werden können“, gibt er zu. Doch das sei „Jammern auf hohem Niveau“. „Auch in diesem Jahr werden wir wieder einen vollen Festplatz haben und ein tolles Frühlingsfest“, freut sich Hasselt.

Mass wird einen Euro teurer

Artikel 1 von 11