Haag – Die Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Haag zählte zur Generalversammlung im „Rosenberger Stüberl“ 83 Mitglieder. Kriegsgräber- und Kriegerdenkmalpflege bleibt eine Hauptaufgabe. Sie soll ganz aktuell heute zum Frieden mahnen.
Im voll besetzten „Rosenberger Stüberl“ tischte Vorsitzender Siegfried Bichlmaier eine bunte Palette von Aktionen für die Haager Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) auf. Neben dem Sommerfest habe der Ausflug nach Dresden geführt. Teilgenommen habe man an Haager Herbstfesteinzug, Erntedank und Jahrtag der Schützen. Die Mannschaft der KSK habe im Kreispokalschießen den 13. Platz erzielt.
Eine größere Aktion schulterte der Verein wieder durch seine dreitägige Präsenz mit der KSK-Hütte am Christkindlmarkt. Die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge brachte nach Vorsitzendem Siegfried Bichlmaier 1775 Euro, der Kerzenverkauf 450. Der erste Betrag werde international weitergegeben, der zweite verbleibe in Bayern. Am Sammeltermin zu Allerheiligen wolle man festhalten.
Schriftführer Manfred Peiker erinnerte an einzelne Höhepunkt und Jubilare. Kassiererin Christine Lang errechnete neben Ausgaben für Volkstrauertag und Kriegerdenkmal ein Plus. Ein Dank galt den Spendern. Die einwandfreie Kassenführung lobte Sebastian Binsteiner.
Ein Antrag aus der Versammlung betraf die Erneuerung der Vereinskleidung. In der kurzen Debatte erwies sich dieses Ansinnen als „schwieriges Thema“, das nicht verordnet werden könne. Die Vorstandschaft will sich nun dem Anliegen widmen. Von vornherein stehe jedoch fest, dass sich die Mitglieder eine neue Vereinskleidung selber finanzieren müssen.
Vorsitzender Siegfried Bichlmaier ehrte für 20 Jahre Mitgliedschaft Michael Holzner, für 30 Jahre Leo Jodl, Matthäus Urban, Michael Holzner junior, Jakob Herzog, Uli Herzog und Georg Fellner. Der Ortsverband der Haager „Krieger“ ist mit seinem Vorsitzenden Siegfried Bichlmaier in der Kreisvorstandschaft vertreten, wo er sich mitverantwortlich für die Reservistenbetreuung engagiert. In Haag habe für die KSK das gesellschaftliche Leben einen hohen Stellenwert. Die Hauptaufgabe erledige man Jahr für Jahr im aktiven Beitrag zur Kriegsgräberfürsorge mit internationaler Reichweite und zur Kriegerdenkmalpflege vor Ort. Gerade in der heutigen Zeit bei vielen Kriegsschauplätzen in aller Welt sind die Denkmäler als Mahnung für den Frieden sehr wichtig, so Siegfried Bichlmaier. Da in der Regel die Zeremonie zum Volkstrauertag vor dem Kriegerdenkmal am Haager Marktplatz schwach besucht ist, hatte er heuer eine gute Nachricht: „Was mich persönlich diesmal freute, war, dass einige Besucher mehr gekommen sind.“xy