Gartenbauverein schmückt Dorfbrunnen

von Redaktion

Seit 18 Jahren ziert der Wasserspender die Waldhauser Dorfmitte

Waldhausen – 2006 wurde der Brunnen mit dem Gießkannen-Liesal eingeweiht. Nur im Jahr 2020 machte das Brunnenliesal auf dem Waldhauser Dorfbrunnen Pause. Da wurde das alte Schulhaus abgerissen und das neue Dorfgemeinschaftshaus erbaut. Auf dem neuen Areal fand auch der Dorfbrunnen mit dem liebenswerten Brunnenliesal wieder seinen angestammten Platz. Die Führungsriege des Waldhauser Gartenbauvereins mit Hans Schmid und Maria Lederwascher, Christine Krah und Iris Hogreve machte sich rechtzeitig vor der Karwoche auf, um dem Brunnen eine frühlingshafte Verzierung mit viel Grün und mit fröhlich-gelben Bändern zu verpassen. Marianne Schmid versorgte die fleißigen Gartler mit Kaffee und Kuchen.

Beim Fototermin erinnerte Schmid an die Geschichte des Brunnens: „Seit nunmehr 18 Jahren ziert der Brunnen mit dem Kind als Brunnenliesal den Waldhauser Dorfplatz.“ Immer im Frühjahr verzieren ihn Vereinshelfer mit österlichem Schmuck. Im August 2006 hatte der gebürtige Schnaitseer Pfarrer Josef Hamberger den vom Gartenbauverein gestifteten Brunnen eingeweiht. Und er wies damals auf die hohe Wertigkeit des Lebensmittel Wasser hin: „Wir haben alle die Pflicht zur Erhaltung von reinem und gesundem Wasser. Habt Ehrfurcht vor dem Wasser.“ Zudem lobte der mittlerweile verstorbene Pfarrer Hamberger die Gestaltung des neuen Brunnens: „Viele Dörfer werden euch um diesen schönen Brunnen beneiden.“ Der damalige Bürgermeister Vitus Pichler gab an diesem eher trüben Augusttag einen kleinen Geschichtsüberblick über den neuen Brunnenplatz, wo schon seit jeher die Wasserversorgung Waldhausens ihren Ursprung hatte. Und so wird die Geschichte weitergehen und es werden sich viele Waldhauser am Brunnen erfreuen und sich auf der Bank rund um den Partnerschaftsbaum mit Waldhausen im Strudengau ausruhen können. ju

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