Isen/Pemmering – Bei der Jahresversammlung des Krieger- und Soldatenvereins Pemmering standen die Auszeichnungen für 40 Jahre Mitgliedschaft im Mittelpunkt.
Nach einem kurzen Jahresrückblick nahm Vorsitzender Georg Gantner die Ehrungen für langjährige Vereinstreue vor. So wurden Albert Ellinger, Rupert Häusler, Franz Kellner, Josef Lerch, Georg Liebl und Georg Reiner mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Anschließend entschieden die Anwesenden sich gegen das Salutschießen bei einer Beerdigung eines Kameraden. Josef Perzl hatte beantragt, darüber abzustimmen.
Seiner Ansicht nach sollte Kameraden, die die Wehrpflicht absolviert haben, bei der letzten Ehre auch salutiert werden, hieß es in seinem Antrag. In einer geheimen Wahl fand sein Vorschlag aber kaum Zustimmung.
Mit 21:9 Stimmen wurde das Salutschießen abgelehnt. Es gehe darum, das Schießen zu minimieren, sagte Vorsitzender Gantner.
Zwar habe man mit dem Salutschießen verstorbene Kriegsteilnehmer geehrt, solche gebe es aber im Krieger- und Soldatenverein Pemmering nicht mehr.
Deshalb, und weil das Knallen sowohl im Ort störend als auch für Tiere erschreckend sei, hätten sich die Mitglieder mehrheitlich gegen das Salutschießen ausgesprochen, erklärten sie diese Entscheidung.jof