Schutzpatron der Armen, Bettler und Reisenden

von Redaktion

„Ja, sind denn die wirklich alle aus Maitenbeth?“, hörte man immer wieder Stimmen auf dem voll besetzten Maitenbether Rathausplatz bei der vom Familiengottesdienstteam und dem Kindergarten ausgerichteten Martinsfeier. Der Legende nach war St. Martin ein römischer Soldat, der an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbeiritt. Der Mann tat ihm so leid, dass er mit dem Schwert seinen warmen Mantel teilte und dem Bettler eine Hälfte schenkte. In der Nacht erschien ihm der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus aus. St. Martin ist Schutzpatron der Armen und Bettler, der Reisenden und Reiter, der Soldaten, der Waffenschmiede und der Haustiere. Die Maitenbether Martinsfeier begann mit einer von Pfarrer Marek Kalinka zelebrierten Familienandacht. Mitglieder des Familiengottesdienstteams trugen dabei eine Martins-Geschichte zum Nachdenken vor, Kinder lasen die Fürbitten und die St. Wolfganger Bläser sorgten für eine stimmungsvolle musikalische Umrahmung. Anschließend führte der heilige St. Martin hoch zu Ross einen nicht enden wollenden Martinszug mit unzähligen Laternen durch die Gemeinde und zurück zum Rathausplatz. Dort konnte man zum Abschluss gegen eine Spende Speisen genießen und sich bei einem Glühwein aufwärmen.Foto /text richterstetter

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