Trafostation, Radweg und Broschüre

von Redaktion

Albachinger Bürger nutzen Fragestunde vor der Gemeinderatssitzung

Albaching – Sehr interessiert an den Geschehnissen in ihrer Gemeinde zeigten sich Besucher in der ersten Gemeinderatssitzung des neuen Jahres. Vor Sitzungsbeginn konnten sie bei der „Bürgerfragestunde“ ihre Themen anbringen.

Der ehemalige Gemeinderat Helmut Maier sprach die Trafostation im Ortsteil Berg an, die abgebrochen werden soll. „Das finde ich nicht gut“, meinte er und: „Das ist schon fast ein Kulturgut“.

Aufenthaltsbereich für Bürger schaffen

Durch die darauf angebrachten Bilder sei es ein „richtiger Hingucker“. Daher sollte man die Station „nicht ohne weiteres abbrechen“. Er schlug vor, stattdessen hier einen Aufenthaltsbereich für die Bürger zu schaffen, was seiner Ansicht nach die „Lebensqualität der Anwohner erhöhen“ würde. Hierzu stellte er auch gleich einen entsprechenden Antrag. Bürgermeister Rudolf Schreyer (GWA) nahm dies zur Kenntnis und wusste, dass die Bayernwerke die Station nicht weiter erhalten wollten, da es für sie nicht mehrsinnvoll sei. Helmut Maier stimmte zu, dass diese Einrichtung nicht mehr für ihren ursprünglichen Zweck gebraucht werde, aber dennoch sollte man „etwas daraus machen.“ Dies „sollte der Gemeinderat in die Hand nehmen“, lautete sein Appell. Der Bürgermeister sagte ihm zu, das innerhalb des Gremiums besprechen zu wollen. Ratskollege Andreas Heinz (GWA) wusste zu berichten, dass der Grundstückseigentümer die Fläche selbst nutzen wolle. Ein weiteres Anliegen, das Helmut Maier vorbrachte, war der Geh- und Radweg von Berg nach Furth. Dieser „gehört auch benutzt“, stellte er fest. „Bisher habe ich nicht viele gesehen, die ihn nutzen“, berichtete Maier. Er habe indes auf der Kreisstraße daneben Radfahrer gesehen. Zudem würden Auswärtige „stangengerade durchfahren“. Bürgermeister Schreyer gab zu bedenken, dass Rennradfahrer sowieso die Straße benutzen würden. Helmut Maier griff das Thema nochmals auf und erklärte, dass für ihn ein Geh- und Radweg von Zell Richtung Pfaffing „noch sinnvoller“ wäre. „Das sollte man in die Hand nehmen.“ „Er wäre mindestens so wichtig wie der nach Furth“, so Maier weiter. Hierzu sollte man Kontakt mit der Nachbargemeinde Pfaffing aufnehmen. Zu diesem Thema hätten bereits Gespräche stattgefunden, erklärte der Bürgermeister. Maier insistierte: Man sollte „dahinter sein und den Druck erhöhen.“ „Das möchte ich noch erleben“, schloss er seinen Beitrag unter Gelächter der übrigen Anwesenden ab.

Reinhold Lindner hatte drei Themen im Gepäck: Der Fahrradständer an der neuen Gemeindeverwaltung sei noch nicht aufgestellt worden, bemängelte er. Bei der Bachaufweitung sei der Weg kürzlich sehr eisig gewesen, stellte Lindner weiter fest. Sein Dauerthema, die Überarbeitung der Gemeindebroschüre, sprach er abschließend auch nochmal an: „Das hast Du versprochen“, adressierte er direkt an Bürgermeister Schreyer.

Entscheidung
ist auf dem Weg

Er hätte gerne eine Entscheidung dazu. Dies „sei auf dem Weg“, antwortete ihm das Gemeindeoberhaupt und räumte ein: „Das lag an mir, dass nichts weiter ging.“ Günter Ganslmeier berichtete, er sei von Anwohnern angesprochen worden, dass in der Dorfstraße bei den eisigen Verhältnissen kürzlich „auch nicht gut gestreut“ worden sei. Hier habe es sogar einen Sturz gegeben. Schreyer sagte zu, dem nachgehen zu wollen.id

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