Schnaitsee – Gut besucht war die Jahresversammlung des Schnaitseer Gartenbauvereins im Saal der „Taverna Ägäis“. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Gerlinde Schreiner und Maria Urbauer standen die Ehrungen verdienter Mitglieder im Mittelpunkt. Dafür stand eine ganze Armada an Blumenpräsenten bereit. Seit 50 Jahren sind Resi Strobl und Rosa Wagner im Verein. Für ihre 40-jährige Mitgliedschaft wurden Gabriele Erdlen, Monika Dürnegger, Romy Kinzner, Dr. Rosina Wäsle, Elisabeth Stöcklhuber, Rosina Maron, Sigrid Saller, Maria Scherr, Monika Wittenzellner und Dr. Sebastian Thaler ausgezeichnet. Gratulationen gab es auch für Mitglieder, die runde Geburtstage feiern konnten. Für 75 Jahre wurden Johanna Klostermann und Regina Köhldorfner bedacht. Den 80. feierten Gertraud Grünes, Johanna Auer, Theresia Schweiger und Annelies Zieglgänsberger. Ein Geschenk zum 85. Geburtstag erhielten Lotte Maier, Luise Karrer, Amalie Köhldorfner, Juliane Schederecker und Prälat Peter Neuhauser. Gar ihren 90. feierten Christa Hopf und Hermine Irl. Die Vorsitzende Rosina Maron blickte auf das bewegte Jahr 2024 zurück. Dabei beteiligten sich die Gartler auch am 1100-jährigen Jubiläum des Dorfes. Der „Tag der offenen Gartentür“ ließ unzählige Gäste einen Blick in die Geheimnisse versierter Gartler in und um Schnaitsee werfen. Ausflüge führten zum Permagarten nach Oberreit und zur Landesgartenschau nach Kirchheim. Schmuck bei kirchlichen Festen und entlang der Hauptstraße wurde von fleißigen Helfern angebracht und gepflegt. Hier hob Maron die Gedenkmesse auf der Kampenwand hervor. „Zusammen mit dem Gartenbauverein Waldhausen haben wir trotz des schlechten Wetters Farbe in den Bergnebel gebracht.“ Auch beim „Lebendigen Adventskalender“ beteiligten sich die Gartler am Barbaratag. Beim Rückblick auf die Kindergruppe „Schubkarrnschiaber“ hob Maron die wertvolle Arbeit ihrer Mitstreiter hervor. „Es ist so wichtig, auch schon bei den Kindern das Interesse an der Natur zu wecken.“ 2025 führen Ausflüge nach Kirchweidach zur Hortensiengärtnerin und zur Senfmanufaktur. In zwei Tagen werden die historischen Städte Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl erkundet. Nach dem lehrreichen und amüsanten Vortrag von Rainer Steidle über „Gesundes Gemüse“, der wertvolle Tipps für die Gartenarbeit gab, und dem Kassenbericht von Edith Plank konnte das Führungsteam des Schnaitseer Gartenbauvereins einstimmig entlastet werden.ju