Hunderte Besucher beim Blaulichttag in Pfaffing

von Redaktion

Ein vielfältiges Programm rund um das Thema Rettung und Prävention bot der Blaulichttag in Pfaffing, der von der örtlichen Feuerwehr veranstaltet wurde. Mehrere Hundert Besucher kamen, um spannende Rettungsaktionen, Vorführungen und Informationen über die Arbeit verschiedener Rettungsorganisationen zu erleben. Die Johanniter, die Malteser, das Bayerische Rote Kreuz, die Wasserburger Polizei sowie die örtliche Bürgerhilfe standen für Auskünfte zur Verfügung. Die Feuerwehr stellte ausführlich ihre Arbeit vor und beantwortete zahlreiche Fragen. Dominik Röber, Fachberater der Kriminalpolizei, informierte insbesondere über Einbruchsprävention und Schockanrufe. „Manche wollen es nicht glauben“, sagte Röber mit Blick auf Betrugsfälle bei angeblich lukrativen Geldgeschäften, bei denen insbesondere ältere Menschen oft vertrauensseliger seien. Jüngere hätten hingegen Schwierigkeiten, sich einzugestehen, Opfer eines Betrugs geworden zu sein. Röber riet: Es helfe stets, sich erst einmal zu besinnen und sich zu fragen, worum es überhaupt gehe. Auflegen, überlegen und dann die Polizei anrufen sei oft das Beste. Am Stand des Roten Kreuzes konnten Besucher einen Defibrillator ausprobieren. Dieses Gerät leitet Helfer an, wenn bei einem Patienten Atmung und Kreislauf aussetzen. Norbert Pache von der Bereitschaft in Wasserburg erklärte: „Man kann nicht viel verkehrt machen, denn alles ist besser, als gar nichts zu tun.“ Höhepunkt des Tages war eine realistische Übung der Feuerwehr zur Personenrettung nach einem angenommenen Autounfall. Dabei wurde eine Person vorsichtig geborgen, um mögliche Wirbelsäulenverletzungen zu vermeiden. Das Dach des Fahrzeugs musste abgetrennt werden, ohne dem Airbag auszulösen. Feuerwehrkommandant Martin Hartl erläuterte alle Schritte ausführlich und machte deutlich, weshalb manche Rettungsmaßnahmen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Auf Informationstafeln präsentierte die Pfaffinger Feuerwehr ihre Aktionen von Übungen über Ausflüge bis zur Jugendgruppe. Eindrucksvoll demonstrierten die Einsatzkräfte die Leistungsfähigkeit ihrer Pumpen, den Umgang mit Feuerlöschern und die Gefahren durch überhitzte Spraydosen. Für das leibliche Wohl der Besucher war ebenfalls bestens gesorgt.Fotos text günster

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